Kochen mit Kay Masan und Jochen Mönnig: für Hoyas Landfrauen ein absolutes Highlight. Foto: Landfrauenverein Hoya

Kochen mit Kay Masan und Jochen Mönnig: für Hoyas Landfrauen ein absolutes Highlight. Foto: Landfrauenverein Hoya

Hoya 22.03.2020 Von Die Harke

Profi-Köchen über die Schulter geschaut

Hoyas Landfrauen kochten mit Kay Masan und Jochen Mönnig aus dem „Forsthaus“ am Heiligen Berg

Am 22. und 9.März um 18 Uhr fanden sich jeweils elf Landfrauen im „Bawendamschen Haus“ in der Küche der VHS ein. Dieser Abend war in Kooperation mit der VHS veranstaltet worden und war im Jahresprogramm des Landfrauen-Vereins Hoya zu finden, der sich über die Gemeinden Bruchhausen-Vilsen und Hoya erstreckt. Da vorauszusehen war, dass der Abend schnell ausgebucht sein würde, galt dieses Angebot nur für Mitglieder. Der Erfolg gab den Veranstalterinnen recht, es gab aus diesem Grund sogar ein paar Neu-Eintritte.

Die beiden Küchenchefs des Restaurants „Forsthaus“ auf dem Heiligen Berg in Bruchhausen-Vilsen, Kay Masan und Jochen Mönnig, gaben an den Abenden viele Einblicke in die Arbeit von Profiköchen, gaben hilfreiche Tipps zu Zubereitung und Verwendung von Lebensmitteln und vermittelten sehr überzeugend ihre Küchen-Philosophie: Regionale Produkte frisch nach Saison verarbeiten und das Charakteristische der Region mit hoher Kochkunst verbinden.

Die Frauen teilten sich in kleine Gruppen auf und bereiteten mit Unterstützung der Profis Rezepte aus dem Kochbuch „Heimat Herd“, das von den Köchen selbst geschrieben wurde und 2018 im Verlag „Kleine Fische“ aus Bruchhausen-Vilsen erschienen ist. In dem Buch findet man nicht nur optisch sehr ansprechende Fotos, sondern auch Rezepte mit Zutaten, die nicht nur regional sind, sondern auch in fast allen Haushalten vorhanden sind und interessante Beiträge zu den Produzenten vor Ort.

Den Anfang machte eine Rahmsuppe vom Bärlauch, die am Tisch in den Teller gegossen wurde auf dem ein Klecks mit Kräutern verfeinerter Asendorfer Sahneschichtkäse mit einem Stück Weseloher Forelle wartete. „Es sind solche kleinen Momente, die ein Essen besonders machen!“ Zitat Kay Masan.

Die Vorspeise bildeten selbstgemachte Ravioli mit Schichtkäsefüllung, die zu frischem Postelein und Hardenbosteler Hähnchenbrust serviert wurden. Der Hauptgang bestand aus herzhaften Bergkäseknödeln mit Zwiebelschmelze an frischem Blattsalat. Hier erfuhren die Landfrauen, dass die Forsthausköche eine mobile Käserei kommen lassen, um aus Milch vom Milchhof Troue Käse machen zu lassen, den die Köche nach Herzenslust verfeinern können mit Kräutern, Blüten oder anderen Geschmackszutaten und so den Käsegenuss im Forsthaus einmalig machen.

Den Abschluss bildete ein Grießflammerie mit Himbeeren. Das klingt zunächst sehr einfach. Wurde dieser Grieß aber mit Asendorfer Schlagsahne verfeinert und etwas Gelatine stabilisiert, in Ringen ausgestochen, die Mitte in Haselnusskrokant gewälzt, auf einem Teller mit Schokostreifen, Klecksen von passierten und pürierten Himbeeren und frischer Minze angerichtet, ist dieser Nachtisch für alle Sinne ein Hochgenusss, so Landfrau Kerstin Gissel.

„Man kann wohl behaupten, dass alle Beteiligten sehr profitiert haben von den Abenden. Den Köchen war anzumerken, dass sie große Freude an diesem Ereignis hatten und es ihnen sehr gefiel, ihre Erfahrungen an die wissbegierigen Landfrauen weiter zu geben und die Philosophie des Forsthauses zu präsentieren. Wie viel Engagement Kay Masan in die Abende steckte, erkannte man besonders an der Tatsache, dass am 2. März vormittags seine Zwillingssöhne das Licht der Welt erblickten und er abends mit den Landfrauen in der Küche stand. Dieser Einsatz ist unbezahlbar“, so Kerstin Gissel weiter.

Weitere Infos unter www.landfrauen-hoya.de.

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Erstellt:
22. März 2020, 14:08 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 34sec

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