Regeln einhalten – Pyro gehört nicht zum Hygienekonzept. Foto: superelaks - stock.adobe.com

Regeln einhalten – Pyro gehört nicht zum Hygienekonzept. Foto: superelaks - stock.adobe.com

Nienburg 01.03.2021 Von Helge Nußbaum

Profis sollten sich an Regeln halten

Guten Tag – ein Kommentar

Erst Mitte Januar erinnerte die Deutsche Fußball Liga (DFL) die 36 Vereine der 1. und 2. Bundesliga an die Einhaltung des seit Ausbruch der Corona-Pandemie gültigen Hygienekonzepts. DFL-Geschäftsführer Christian Seifert und DFL-Direktor Ansgar Schwenken hatten ein Schreiben an die Profiklubs verschickt und zu erhöhter Aufmerksamkeit ermahnt.

Die DFL bat um Überprüfung der Maßnahmen sowie Handlungen. Sie forderte die Klubs auf, die Spieler und Betreuer sowie ihre weiteren Angestellten für die hohe Bedeutung der Umsetzung dieser Maßnahmen sowie des gesamten medizinisch-hygienischen Konzepts zu sensibilisieren.

Gefruchtet hat die Ermahnung wohl eher nicht, wenn man sich die Bilder der vergangenen Wochen auf und neben den Bundesligaplätzen anguckt. Beispiele gefällig: Als die Stars von Borussia Dortmund vom Derby auf Schalke (4:0) zurückkehrten, gab es am BVB-Trainingsgelände eine wilde Jubel-Party. Die Fans feierten draußen mit Pyro, die Profis im Mannschaftsbus ohne Masken. Immerhin reagierte die DFL und der BVB musste 75 000 Euro wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln zahlen. Am Freitag beim Spiel Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt (2:1) kam es zum Beispiel immer wieder zu Rudelbildungen auf dem Feld, die ebenfalls laut DFL-Hygienekonzept zu unterlassen sind. Von den ganzen Spuck-Tiraden und Naseschnäuzen ohne Taschentuch will ich hier gar nicht anfangen.

Die Profis und Klubs sollten nicht vergessen, dass sie eine Vorbildfunktion haben und wenigstens an die einfachsten Corona-Regeln könnte man sich bei allen Emotionen ja mal dauerhaft halten.

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Erstellt:
1. März 2021, 06:44 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 44sec

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