Schulintern war das Projekt „Patenschaften für den Klimawald“ bei den Jahrgängen 5 bis 7 und ab Jahrgang 10 besonders gefragt. Foto: MDG Nienburg

Schulintern war das Projekt „Patenschaften für den Klimawald“ bei den Jahrgängen 5 bis 7 und ab Jahrgang 10 besonders gefragt. Foto: MDG Nienburg

Nienburg 14.11.2020 Von Edda Hagebölling

Projekt Klimawald: 700 Patenschaften verkauft

Über 4.500 Euro eingenommen / Flatterulme besonders gefragt

Knapp 700 Baum-Patenschaften verkauft und mehr als 4.500 Euro eingenommen. Das ist das stolze Ergebnis des Projekts, das am Freitag an Nienburgs Marion-Dönhoff-Gymnasium zu Ende ging. Wie berichtet, hat der Bio-Chemie-Kurs um Martin Reuss eine Woche lang Baum-Patenschaften für Nienburgs neuen Klimawald verkauft. In den beiden großen Pausen für Schulinterne, also Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte, am vergangenen Freitag und Sonnabend zusätzlich auch für Externe. Ehemalige, Eltern oder Menschen, die das Engagement der Schülerinnen und Schüler unterstützen und gleichzeitig zur Realisierung des Projekts Klimawald beitragen wollten.

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Kinder und Jugendliche konnten für fünf Euro eine Patenschaftsurkunde für einen Baum ihrer Wahl erwerben, Erwachsene wurden um zehn Euro gebeten. Nach oben waren natürlich keine Grenzen gesetzt.

Aufgefallen ist den Schülerinnen und Schülern aus dem Reuss-Kurs, dass die Aktion sowohl bei den Jahrgängen 5 bis 7 als auch ab Jahrgang 10 aufwärts besonders gefragt war. „Sehr viele jüngere Schüler haben gleich für ihre ganze Familie mitgekauft, das war sehr schön“, berichtete Nihan Türk. Ruqaya Bassiouny fiel auf: „Es sind relativ viele Lehrer gekommen, die zum Teil auch gleich mehrere Bäume gekauft haben. Circa die Hälfte der Lehrer hat bei uns eingekauft!“

Lia Busse konnte anhand der Strichlisten ableiten, dass die Flatterulme der beliebteste Baum war. Fiona Schumacher hatte eine ganz besondere Begegnung: Eine ältere Dame kam an den Verkaufsstand, und als Fiona sich zu ihr umdrehen wollte, war sie schon wieder verschwunden und es lagen 100 Euro auf dem Verkaufstisch. „Der anonymen Spenderin vielen lieben Dank“, so die Schülerin.

Der dickste Dank des Reuss-Kurses geht jedoch an die Frauen aus der Suppenküche, waren sie doch mit einer Spende von rund 1.000 Euro nicht unmaßgeblich an dem großen finanziellen Erfolg beteiligt.

Dass auch Schulleiter Lutz Kulze-Meyer das Engagement der Jugendlichen lobte, verstand sich von selbst. Auch, weil er häufig auch außerhalb der Schule auf das Projekt angesprochen werde.

„Diese positiven Rückmeldungen bestärken uns, auch weiterhin aktiv beim Klima- und Umweltschutz mitzuarbeiten“, so Martin Reuss.

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Erstellt:
14. November 2020, 17:00 Uhr
Lesedauer:
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