Auch auf der Fußgängerbrücke fand die Kreide-Aktion statt. Foto: BUND-Jugend Nienburg

Auch auf der Fußgängerbrücke fand die Kreide-Aktion statt. Foto: BUND-Jugend Nienburg

Nienburg 28.06.2020 Von Die Harke

Protest gegen Kohleausstiegsgesetz

Kreide-Aktion der BUND-Jugend in Nienburg

Kürzlich fand eine Kreide-Aktion unter dem Motto „Keine Kohle für die Kohle!“ und #GroßeKohleKoalition der BUND-Jugend Nienburg in der Innenstadt statt. Anlässlich des sogenannten Kohleausstieggesetzes der GroKo, wobei es sich nach Ansicht der BUND-Jugend eher um ein „KohleEINstiegsgesetz“ handelt, fanden deutschlandweit Aktionen rund um das Thema Kohleausstieg statt.

Dazu schreibt die BUND-Jugend: „Dieses ,Kohleausstiegsgesetz‘ ist eine Katastrophe für den Klimaschutz. Es verlegt den Kohleausstieg bis 2038, beinhaltet massive Entschädigungszahlungen an Konzerne, enthält öffentlich-rechtliche Verträge mit den Betreibern der Braunkohlekraftwerke und Braunkohletagebaue, birgt hohe Kosten durch Klagewellen, falls der Staat von den Verträgen abweicht und sieht zudem die Abbaggerung weiterer sechs Dörfer vor.

Die BUND-Jugend Nienburg schließt sich den Forderungen von Fridays For Future an und fordert, dass dieses Gesetz komplett überarbeitet wird im Rahmen der Zusagen von Paris und des darin enthaltenen 1,5 Grad-Ziels. Das heißt: Ausstieg bis 2030 und damit auch den Erhalt der Dörfer an den Tagebauen sichern. Diese sinnlose Zerstörung unser aller Lebensgrundlagen und derer der Anwohnerinnen und Anwohner muss endlich gestoppt werden. Deutschland muss endlich seiner internationalen Verpflichtung zum Klimaschutz und zur Einhaltung des 1,5 Grad-Ziels nachkommen“, schreibt die BUND-Jugend.

Um auf dieses Problem auch in Nienburg aufmerksam zu machen, wurden verschiedene Kreidebotschaften in der Innenstadt gemalt, zum Beispiel an der Weserbrücke, auf der Langen Straße, vor dem Posthof, am Stadtgraben und in den Wallanlagen.

Wer Interesse hat, bei der nächsten BUND-Jugend-Aktion oder beim nächsten Treffen dabei zu sein, kann sich per Mail (nienburg@bundjugend.de) oder per Instagram (@bundjugend_nienburg) melden.

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Erstellt:
28. Juni 2020, 17:20 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 47sec

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