Körperlich überlegen waren die Leeser gegen den SV Inter Komata Nienburg, am Ende jedoch unterlegen. In dieser Szene setzt sich TuS-Akteur Maximilian Hunfeld gegen Inter-Spielertrainer Metin Boran und Saad Haso (von links) durch. Nußbaum

Körperlich überlegen waren die Leeser gegen den SV Inter Komata Nienburg, am Ende jedoch unterlegen. In dieser Szene setzt sich TuS-Akteur Maximilian Hunfeld gegen Inter-Spielertrainer Metin Boran und Saad Haso (von links) durch. Nußbaum

Fußball 22.10.2017 Von Die Harke

RSV Rehburg feiert den Derbysieg

Fußball-Kreisliga: In Stöckse wird es zappenduster – 0:6-Klatsche für die Mannschaft von Mirco Heller gegen den SC Marklohe

Am 13. Spieltag der Fußball-Kreisliga fielen Tore en masse. Während die SG Schamerloh und der SC Marklohe jeweils das halbe Dutzend voll machten, sahen die Zuschauer des Spitzenduells TuS Leese gegen den SV Inter Komata ein Neun-Tore-Spektakel – mit glücklichem Ende für die angereisten Nienburger. Das Spiel zwischen Aue Liebenau und dem SC Haßbergen wurde derweil abgesagt.

[DATENBANK=297]RSV Rehburg[/DATENBANK] 3 [DATENBANK=295]TSV Loccum[/DATENBANK] 2

Das Stadtderby war schnell entschieden. Der RSV Rehburg legte durch Goalgetter Marc Stieber schnell eine 2:0-Führung (6., 11.) vor, die bis zur Pause bestand haben sollte. Loccums Trainer Dittmar Schönbeck brachte mit dem Seitenwechsel mit Manuel Teschner eine weitere routinierte Sturmkraft, es half jedoch nichts. Der Ex-Loccumer Alexander Naumann machte mit dem 3:0 (56.) per Foulelfmeter früh den Deckel auf die Partie. Die Anschlusstreffer von Hendrik Meier und Oskar Oschek kamen letztlich zu spät – 3:2.

  • RSV Rehburg: Reimann – Gallmeyer, Dökel, Bauerschäfer, Slaby (70. G. Harmening), Stieber, M. Harmening (57. Busse), Wolf, Güntzel, Naumann, Grote.
  • TSV Loccum: Seidel – Kliver, Stäblein (46. M. Heinze), E. Heinze (46. Teschner), Droste, Merkert, Wesemann, Nürge, Meier, Oschek, Lükens.
  • Torfolge: 1:0, 2:0 (6., 11.) Marc Stieber; 3:0 (56., Foulelfmeter) Alexander Naumann; 3:1 (60.) Hendrik Meier; 3:2 (86.) Oskar Oschek.

[DATENBANK=38]TSV Eystrup[/DATENBANK] 5 [DATENBANK=539]VfL Münchehagen[/DATENBANK] 0

Die Partie verlief zu Beginn ziemlich zerfahren. Auch mit zunehmender Dauer wurde es nicht wirklich besser: Bis zum Halbzeitpfiff sollten keine Tore fallen. Nach der Halbzeit kamen dann aber die Eystruper wie ausgewechselt aus der Kabine und entwickelten mehr Zug zum Tor. Dies zahlte sich auch schnell aus, denn Stürmer Nico Kutter traf zum erlösenden 1:0 (55.).

In der Folge blieben die Eystruper die spielbestimmende Mannschaft und wussten die sich bietenden Lücken zu nutzen. Binnen sieben Minuten schraubten Marwan Houra und Kutter das Ergebnis auf 4:0. Den Schlusspunkt setzte schließlich Youngster Marvin Lührs mit seinem Treffer zum 5:0 (79.).

  • TSV Eystrup: Weber – Dischinger, Marwan Houra (75. Al-Suleiman), Mivan Houra, Kruse – Güsen, S. Houra (46. H. Houra), Gören, Rolf, Lührs – Kutter (81. Rokitta).
  • VfL Münchehagen: Schneider – Aydin, Sudeck, Tarak, Deppermann (79. Keserci) – D. Burfeind, Wöltge, Heredia Muriel (68. T. Burfeind), Centinkaya (61. Graul) – Liebkowsky, Iyisu.
  • Torfolge: 1:0 (55.) Nico Kutter; 2:0 (65.) Marwan Houra; 3:0, 4:0 (67., 72.) Kutter; 5:0 (79.) Marvin Lührs.

[DATENBANK=157]SV GW Stöckse[/DATENBANK] 0 [DATENBANK=959]SC Marklohe[/DATENBANK] 6

Zu Beginn zeichnete sich ein offenes Spiel ab: Stöckse und Marklohe waren auf Augenhöhe. Daher fand das Geschehen erstmal eher im Mittelfeld als in den Strafräumen statt. Erst ein Distanzschuss, den Hendrik Bielenberg unhaltbar abfälschte, sorgte für die Führung der Gäste. In der zweiten Hälfte nahm das Stöckser Unheil seinen Lauf: Absprachefehler und Unstimmigkeiten bestimmten das Stöckser Spiel, sodass es dem SCM schon fast zu einfach gemacht wurde.

Die Gäste nutzten die Schwächen des SV GW gnadenlos aus und erhöhten in der 60. Minute durch Fynn Herbst auf 2:0. Nils Müller traf in der 68. Minute zum 3:0, ehe Nick Wege zwei Minuten später per Traumtor das 4:0 markierte. Erneute Treffer von Herbst und Bielenberg machten das halbe Dutzend voll.

  • SV GW Stöckse: Bremer – Fiedler, Kaymaz, Verlingieri, Wagner (80. Peleng), Schierholz, Dauel, Shahin (55. Piller), Pust (72. Yassine), El-Zein, Bobek.
  • SC Marklohe: Cordes – Cousset, Herbst, Struß, Wege, Frohmann, N. Müller (69. Wesch), Hütt (73. Meyer), Buchholz (18. Bielenberg), Schlamann, M. Müller.
  • Torfolge: 0:1 (19.) Hendrik Bielenberg; 0:2 (60.) Fynn Herbst; 0:3 (68.) Nils Müller; 0:4 (70.) Nick Wege; 0:5 (73.) Herbst; 0:6 (82.) Bielenberg.

[DATENBANK=67]SV Husum[/DATENBANK] 3 [DATENBANK=1548]TuS Steyerberg[/DATENBANK] 1

Die kampfbetonte Partie zwischen dem SV Husum und dem TuS Steyerberg wurde immer wieder durch Nickligkeiten und kleine Fouls unterbrochen und ließ keinen Spielfluss zu. Nach 15 Minuten war es Marven Feist, der nach einer Standartsituation zum 1:0 einnickte. Die Hausherren hatten über weite Strecken die Partie im Griff und ließen keinerlei Großchancen zu. Nach der Pause kamen die Gäste besser in die Begegnung und erzielten nur kurz nach dem Wiederanpfiff den Ausgleich.

Das Spiel wurde immer hitziger: In der 70. Minute wurde Alexander van den Born mit der Gelb-Roten Karte des Feldes verwiesen. Nur wenige Augenblicke später ließ sich Steffen Borcherding zu einer Tätlichkeit hinreißen und sah glatt Rot. Das Spiel zehn gegen zehn zogen die Husumer besser auf und erzielten binnen zwei Minuten zwei Tore durch den eingewechselten Tim Reuter, der vom bärenstarken Janek Passiel mustergültig bedient wurde. Weitere Chancen ließen die Husumer liegen, sodass es letztlich beim 3:1-Heimerfolg für den SVH blieb.

  • SV Husum: Lanz – K. Feist, Biler, Cobzas, Jezek, Hoffmann, Vogt (87. Giertz), Passiel, Meli (49. Reuter), Borcherding.
  • TuS Steyerberg: Lange – Pachonik, van den Born, Heidt (86. Schaper), Schulenburg, Schierholz, Müller, Kauffeld, Bichou, Benjamin Strauss, Bastian Strauß (69. Melloh)
  • Torfolge: 1:0 (13.) Marven Feist; 1:1 (47.) Yannis Schulenburg; 2:1, 3:1 (84., 86.) Tim Reuter. Rot: Husums Steffen Borcherding (74./Tätlichkeit).
  • Gelb-Rot: Steyerbergs Alexander van den Born (69./wiederholtes Foulspiel).

[DATENBANK=296]TuS Leese[/DATENBANK] 4 [DATENBANK=298]SV Inter Komata[/DATENBANK] 5

Die erste Chance des Spiels besaßen zwar die Platzherren in Person von Dustin Meinking, die ersten Tore erzielten allerdings die Nienburger. Bereits nach elf Minuten hatten sie zweimal eingenetzt. Nach dem schnellen Anschlusstreffer war der TuS zwar die spielbestimmende Elf, jedoch ohne erneuten zählbaren Erfolg. Überraschend stellten die Gäste nach einem Konter den alten Abstand wieder her (24.). Doch diesen erneuten Rückschlag hakten die Gastgeber schnell ab und erspielten sich guten Torgelegenheiten und wurden kurz vor der Pause mit dem erneuten Anschluss belohnt.

Direkt nach Wiederanpfiff folgte der erneute Torjubel beim Leeser Anhang: Niklas Wagner traf zum 3:3. Auch weiterhin sahen die Zuschauer zahlreiche Chancen auf beiden Seiten, denn keiner wollte sich mit einem Remis zufrieden geben. Als Meinking mit seiner zweiten Bude die Platzherren das erste Mal in Führung schoss, keimte Hoffnung auf einen Dreier auf. Doch der Gast gab sich in dieser rassigen Partie nicht geschlagen und drehte das Spiel in der Schlussphase zu seinen Gunsten.

  • TuS Leese: Hotze – Jüres, Stahlhut, H. Hockemeyer, Könemann, Twachtmann, Rathmann (65. Moritz Hunfeld), Wagner, Maximilian Hunfeld, Houra (84. Nürge), Meinking.
  • Inter Komata: Pedros – Müller, M. Boran (88. Bayval), Sufjan Haso, Baydak (27. Derwisch), Ay, Saad Haso, Shammari (46. Günal), Akbas, Aljashaam, Safar.
  • Torfolge: 0:1 (7.) Saad Haso; 0:2 (11.) Nawzad Safar; 1:2 (14.) Maximilian Hunfeld; 1:3 (24.) Vedat Akbas; 2:3 (36.) Dustin Meinking; 3:3 (49.) Niklas Wagner; 4:3 (70./ Foulelfmeter) Meinking; 4:4 (75.) Safar; 4:5 (83.) Bayram Günal.

[DATENBANK=568]TuS Drakenburg[/DATENBANK] 5 [DATENBANK=3605]SV Sila Spor[/DATENBANK] 0

TuS Drakenburg dominierte von Beginn an das faire Spiel und erspielte sich etliche gute Chancen. Nach 19. Minuten setzte der Gastgeber ein erstes Ausrufezeichen: Nach Vorlage von Konstantin Pazckowski netzte Kilian-Connor zum 1:0 ein. Kai Rieckhof hatte anschließend gute Möglichkeiten, auf 2:0 zu erhöhen, scheiterte jedoch am starken Gästekeeper Öztürk Özdemir. Nach der Pause erhöhte die Heimelf den Druck und baute die Führung aus: Pazckowski, Dennis Tatzko und Jannik Reinert trafen innerhalb von zwölf Minuten. Mit dem 5:0 kurz vor dem Schlusspfiff trug sich Mielke zum zweiten Mal in die Torschützenliste ein.

  • TuS Drakenburg: Erler – Draeger, Klenke (75. C. Engelmann), Brede, Thies (55. Andermann) – Töpler, Tatzko – Reinert, Pazckowski, Mielke – Rieckhof (72. Kramer).
  • SV Sila Spor Nienburg: Ö. Öztürk – Caliskan (62. Bakal), Aydin, Dur, Aytar, Sevim, Balci, E. Öztürk, Cegiz, Öksüz (85. Sevim), Genc.
  • Torfolge : 1:0 (19.) Kilian Mielke; 2:0 (53.) Konstantin Pazckowski; 3:0 (57.) Dennis Tatzko; 4:0 (65.) Jannik Reinert; 5:0 (89.) Mielke.

[DATENBANK=6570]SC Uchte II[/DATENBANK] 0 [DATENBANK=3384]SG Schamerloh[/DATENBANK] 6

Im Samtgemeindederby presste die SG Schamerloh von Anfang an sehr erfolgreich und unterband den Spielfluss der Heimmannschaft. Die Uchter Zweitvertretung kam in der ersten Halbzeit hauptsächlich nach Abstimmungsfehlern der Schamerloher Abwehr gefährlich vors Tor. Die größeren Chancen spielten sich allerdings die Gäste heraus, die mit einem Tor von Matthias Block belohnt wurden – 1:0 zur Pause.

In der zweiten Halbzeit änderte die SGS nichts an ihrem Spielstil. Uchte II war zwar bemüht, aber konnte kaum noch nennenswerte Akzente setzen. Aufgrund einer enormen Effektivität sorgten die Gäste für ein Uchter Heimdebakel. Tim Kleine glänzte dabei mit einem lupenreinen Hattrick.

  • SC Uchte II: C. Nordhorn – Zander (65. T. Sauer), Baumbach, Könemann (80. Fuhse), Agirman, Meyer-Henig, Schmidt, R. Nordhorn, Tönges (76. Rieke), Glißmann, Klussmann.
  • SG Schamerloh: Weßling – Langhorst, Haßfeld, F. Block, Kleine, Wulf, Barg, Laqua (74. Meinzen), Dohrmann (46. Braedikow), Wege (65. Steinmann), M. Block.
  • Torfolge: 0:1 (15.) Matthias Block; 0:2 (51.) Frithjof Block; 0:3 (66.) M. Block, 0:4, 0:5, 0:6 (73., 79., 89.) Tim Kleine.

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Erstellt:
22. Oktober 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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