Für die Radfahrer aus Holtorf kommend gilt ab sofort, am Nordringkreisverkehr die Fahrbahnseite zu wechseln. Ralf Schwittling (vorn), Alfred Wagner und Ulrich Kohlhoff machen es vor. Mit Schutzstreifen auf der rechten Fahrbahnseite gilt nun freie Fahrt bis in die Innenstadt. Foto: ADFC

Für die Radfahrer aus Holtorf kommend gilt ab sofort, am Nordringkreisverkehr die Fahrbahnseite zu wechseln. Ralf Schwittling (vorn), Alfred Wagner und Ulrich Kohlhoff machen es vor. Mit Schutzstreifen auf der rechten Fahrbahnseite gilt nun freie Fahrt bis in die Innenstadt. Foto: ADFC

Nienburg 09.06.2020 Von Die Harke

Radler sollten immer rechts fahren

Verkehrsführung für den Radverkehr an der Verdener Landstraße geändert

An der Verdener Landstraße in Nienburg wurde jetzt die Führung des Fahrradverkehrs in Richtung Innenstadt geändert.

Mit der Freigabe des Kreisverkehrs am E-Center und der Fahrbahn mit beidseitigem Schutzstreifen wurde der Zweirichtungsradweg auf der Hochbordanlage abgeschafft. Es soll nun ausschließlich auf der jeweiligen Fahrbahnseite rechtsseitig gefahren werden.

„Sicherer ist das allemal, aber natürlich auch gewöhnungsbedürftig“, so Berthold Vahlsing vom ADFC. Radfahrer aus Richtung Holtorf werden nun am Kreisverkehr Nordring auf die rechte Seite geleitet. Die Nutzung der linken Seite bis zur Tankstelle ist tabu.

Ein gelber Richtungswegweiser weist den Weg kurz vor der B6-Überführung rechts in die Kreisverkehrsanlage. Auch hier darf nur in Fahrtrichtung – entgegen des Uhrzeigersinns! – gefahren werden. Der Radfahrer ist hier nach wie vor vorfahrtsberechtigt, sollte sich aber nicht blind darauf verlassen.

Aufmerksamkeit ist von allen Verkehrsteilnehmern gefordert. Der ADFC bittet alle Beteiligten, sich ab Nordring an das Rechtsfahrgebot zu halten. Besonders vor den vielen Zufahrten zu den unterschiedlichen Märkten ist das weniger gefährdend. Der Radverkehr wird ab dem Nordring auf dem Schutzstreifen auf der Fahrbahn geführt.

Die Nebenanlage ist mit Radfahrer frei ausgewiesen und für eher für weniger sichere Verkehrsteilnehmer gedacht. „Der neue Schutzstreifen ist mit der Breite von 1,50 Metern für die Abwicklung des Fahrradverkehrs sehr überzeugend“, meint Vahlsing. Der Radfahrer sei nah am Verkehrsgeschehen und für den Autofahrer, auch den einmündenden, gut sichtbar. Der Verbandssprecher geht von einer verbesserten Sicherheitslage trotz hohen Verkehrsaufkommens beim Fahrrad- und Kraftfahrzeugverkehr aus.

„Bei der Fortführung des Schutzstreifens in Richtung Innenstadt haben wir uns für die Beibehaltung der Schutzstreifenbreite ausgesprochen“, so Vahlsing. „Wir hoffen, dass sich das umsetzen lässt. Für die Sicherheit des Fahrradverkehrs wäre ein durchgehender, ausreichend breiter Schutzstreifen ein guter Fortschritt.“

Vorsorglich weist der ADFC darauf hin, dass das Halten und Parken auf dem Fahrradschutzstreifen nicht erlaubt ist. Vereinzelt hätten sich Autofahrer im Ausbaubereich nicht an diese Regelung gehalten. „Der Radfahrer muss dann auf die Fahrbahn ausweichen. Das ist wieder mit einer Gefährdung verbunden“, so Vahlsing. Der Verband appelliert daher an die Verkehrsteilnehmer, zu beachten, dass der Streifen dem Fahrradverkehr vorbehalten ist.

Zum Artikel

Erstellt:
9. Juni 2020, 18:24 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 06sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.