Die Radelgruppe um Grünen-Bundestagsabgeordnete Katja Keul (Zweite von rechts) an der Landesberger Mühle. Künzel

Die Radelgruppe um Grünen-Bundestagsabgeordnete Katja Keul (Zweite von rechts) an der Landesberger Mühle. Künzel

Nienburg 09.08.2017 Von Die Harke

Radwegkontrolle mit dem ADFC

Grünen-Bundestagsabgeordnete Katja Keul als Radwegpatin mit von der Partie

Weil sie Radwegpatin für ein Stück des Weserradwegs ist, hat die heimische Bundestagsabgeordnete [DATENBANK=195]Katja Keul[/DATENBANK] (Grüne) jetzt den Abschnitt zwischen Nienburg und Landesbergen abgefahren. Beim Radeln hat Keul geguckt, ob der Radweg auf der Strecke in Ordnung ist oder ob Ausbesserungen nötig sind. Begleitet haben die Abgeordnete [DATENBANK=1584]Berthold Vahlsing[/DATENBANK] vom ADFC und weitere Radfahrer. Die Tour habe entlang der Hauptstrecke auf der rechten Weserseite zum Mühlengasthof geführt, teilt Keuls Büro in einer Pressenotiz mit. Dort sei die Gruppe von Bürgermeisterin [DATENBANK=207]Heidrun Kuhlmann[/DATENBANK] mit Kaffee und Torte begrüßt worden.

Die Bürgermeisterin habe die Gelegenheit genutzt, die zentralen Anliegen und Probleme der Landesberger Einwohner im Gespräch mit der Abgeordneten zu erläutern. Seit Jahrzehnten bekannt sei die Belastung der Gemeinde durch die Bundesstraße. Da eine Verlegung der Straße parallel zur Bahnschiene bislang nicht durchsetzbar gewesen sei, solle demnächst zumindest die Doppelkurve durch Baumaßnahmen entschärft werden.

Überrascht zeigten sich Keul und ihre Begleiter laut Pressemitteilung von der Erkenntnis, dass die kiesabbauenden Unternehmen zwar die Bodenschätze verwerten, dafür aber keinerlei Gewerbesteuer für die Kommune anfällt, da die Firmen ihren Sitz nicht vor Ort hätten und die Steuer daher anderweitig anfalle.

„Wünschenswert wäre eine übergreifende Planung, bei der die Genehmigung nicht Loch für Loch erteilt würde, sondern bei der die Auswirkungen des Flächenverlustes und die Nachnutzung der Wasserflächen insgesamt betrachtet würden“, sagte Joachim Niemeyer, Grünen-Mitglied im Samtgemeinderat.

Zurück nach Nienburg hat die Kontrolle auf der Nebenstrecke des Weserradweges auf dem linken Weserufer stattgefunden. Letzter Stop der Tour war der NABU-Aussichtsturm in den Liebenauer Gruben. Elf Vorschläge zur Verbesserung der Abschnitte seien dokumentiert worden.

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Erstellt:
9. August 2017, 21:00 Uhr
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