Rallye-Fahrer Christian Riedemann startet in die neue Saison

Rallye-Fahrer Christian Riedemann startet in die neue Saison

Freut sich auf den Rallye-Saisonstart mit seinem Skoda Rally2: Christian Riedemann. Foto: Riedemann

Das Warten hat ein Ende: Am Wochenende startet die Deutsche Rallye-Meisterschaft am Stemweder Berg in die neue Saison. Die Auftaktveranstaltung rund um Lübbecke ist mit knapp 90 Teilnehmern und 13 Teams in der Rally2-Kategorie stark besetzt – darunter auch der Kirchdorfer Christian Riedemann und seine belgische Beifahrerin Lara Vanneste, die um den Gesamtsieg kämpfen wollen.

Christian Riedemann, der die Rallye Stemweder Berg selbst als seine zweite Heimrallye bezeichnet, erinnert sich nur ungern an die vergangene Ausgabe zurück. „Nachdem ich 2019 in Führung liegend ausgefallen bin, habe ich tatsächlich noch eine Rechnung offen“, scherzt der 33-Jährige. Viel besser sind die Erinnerungen an 2018, als er den Gesamtsieg einfuhr.

„Nach der viel zu langen coronabedingten Pause kann ich den Start der Meisterschaft kaum erwarten. Das letzte Rennen war vor knapp acht Monaten bei der ADAC Cimbern Rallye. Das Teilnehmerfeld in Stemwede ist insgesamt mit 13 R5-Boliden gespickt. Unser Ziel wird es sein, den Gesamtsieg von 2018 zu wiederholen.“

Wie im Jahr 2018 wird Riedemann mit einem Skoda Fabia Rally2 an den Start gehen. Der tschechische Rallyebolide wird vom belgischen Team rund um Bernard Munster eingesetzt und betreut. Bei den Ansagen auf der Strecke vertraut Riedemann auf die jahrelange Erfahrung von Lara Vanneste. Gemeinsam mit der Belgierin fuhr er schon viele Erfolge sowohl in der DRM als auch in der Junior-Rallye-Weltmeisterschaft ein.

„Zuletzt stand ich 2016 gemeinsam mit Christian am Start der Rallye Stemweder Berg. Ich freue mich riesig, dass ich mit ihm wieder in der DRM angreife und kann es kaum erwarten, die ganzen bekannten Gesichter in der DRM wiederzusehen“, verrät Vanneste.

Um bestmöglich vorbereitet zu sein, standen für das deutsch-belgische Team am Mittwoch vor der Veranstaltung noch ausgiebige Testfahrten an. „Nach der wirklich langen Pause ist es sehr wichtig, sich noch einmal warm zu fahren, um den Rhythmus wiederzufinden. Da unser langjähriger Partner Michelin zudem einen neuen Reifen auf den Markt gebracht hat, den ich vorher noch nicht fahren konnte, möchte ich auch hier bestmöglich vorbereitet sein. Ich bin gespannt, ob der Helm noch passt“, scherzt Riedemann zum Abschluss.

Die Rallye startet am Freitagabend mit einer Wertungsprüfung (WP), die zwei Mal gefahren wird. Am Samstag folgen weitere zehn Wertungsprüfungen, bevor der Zieleinlauf für Samstagabend geplant ist.