Die Polizei hatte in Sachen Verkehrssicherheit vergangene Woche reichlich zu tun. Symbolfoto: Gerhard Seybert - stock.adobe.com

Die Polizei hatte in Sachen Verkehrssicherheit vergangene Woche reichlich zu tun. Symbolfoto: Gerhard Seybert - stock.adobe.com

Nienburg 22.03.2021 Von Die Harke

Raser am Berliner Ring

Verkehrskontrollen: 122 Fahrer zu schnell, 72 mit Handy am Steuer

Beamte der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg führten vergangene Woche verstärkt Verkehrskontrollen im Stadtgebiet durch.

Nach der Verkehrssicherheitswoche, die sich vorrangig auf Ablenkung im Straßenverkehr, alkohol- oder betäubungsmittelbedingte eingeschränkte Verkehrstüchtigkeit und überhöhte Geschwindigkeit konzentrierte, zog die Polizei Bilanz: 122 Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden festgestellt. 72 Verkehrsteilnehmende bedienten ein elektronisches Gerät während der Fahrt, darunter acht Radfahrende. Zudem verstießen 42 Personen gegen die Anschnallpflicht. Vier Verkehrsteilnehmende waren so schnell unterwegs, dass ihnen nun ein Fahrverbot droht.

„Erschreckend: In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag führten die Beamten Geschwindigkeitsmessungen am Berliner Ring durch und stellten zwei besonders rücksichtslose Fahrzeugführer mit 119 und 108 Stundenkilometern bei erlaubten 50 Stundenkilometern fest“, teilt die Polizei mit. Den Fahrern drohen 480 Euro beziehungsweise 280 Euro Bußgeld sowie drei beziehungsweise zwei Monate Fahrverbot.

Die meisten Verkehrsteilnehmenden zeigten sich nach Angaben der Beamten einsichtig und nahmen die Kontrollen positiv wahr. Einige gaben an, die Ankündigungen auch vorab in der Zeitung oder den sozialen Medien gelesen zu haben. „Auch in Zukunft werden weiterhin inspektionsweit regelmäßig Verkehrssicherheitswochen durchgeführt“, betont die Polizei. Bei der jüngsten Aktion waren neben dem Einsatz- und Streifendienst zusätzlich Kräfte der Verfügungseinheit sowie der Zentralen Polizeidirektion im Einsatz.

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Erstellt:
22. März 2021, 20:12 Uhr
Lesedauer:
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Fabre 22.03.202120:55 Uhr

Na hoffentlich haben die nicht mit dem Blitzgerät Leivtec xv3 geblitzt. Das Geräte wird auch aktiv vom Landkreis eingesetzt. Der Hersteller hat das Gerät wegen Messfehler zurückgerufen. Die Bußgeldbescheide, die aufgrund der Messung mit diesem Gerät angefertigt worden sind, sollten alle anfechtbar sein. Auch das PTB Physkalische Technische Bundesanstalt hat das Gerät mittlerweile als fehlerhaft eingestuft.


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