Ratten können erhebliche wirtschaftliche Schäden anrichten und auch Krankheiten übertragen. Adobe Stock/Andwill

Ratten können erhebliche wirtschaftliche Schäden anrichten und auch Krankheiten übertragen. Adobe Stock/Andwill

Landkreis 26.10.2018 Von Die Harke

Rattenbekämpfung in der kalten Jahreszeit

Landkreis Nienburg weist darauf hin, dass Haus- und Grundstückbesitzer dazu verpflichtet sind

Mit Beginn der kalten Jahreszeit muss wieder verstärkt mit Ratten in Wohn- und Wirtschaftsgebäuden gerechnet werden. Der Landkreis Nienburg weist daher darauf hin, dass zur Bekämpfung der Ratten der jeweilige Haus- bzw. Grundstücksbesitzer verpflichtet ist. Ist der Grundstücksbesitzer nicht gleichzeitig Eigentümer, so kann auch der Eigentümer durch die Gemeinde zur Rattenbekämpfung verpflichtet werden. Ratten sind so zu bekämpfen, dass Menschen, Haustiere und Wild nicht gefährdet werden. Dabei dürfen nur zugelassene Mittel als Giftköder eingesetzt und Verfahren angewendet werden, die den Bestimmungen des Tierschutzrechts entsprechen.

Werden Rattenbekämpfungsmittel an Orten ausgelegt oder aufgestellt, die anderen Personen zugänglich sind, so ist auf ihren Standort deutlich erkennbar hinzuweisen.

Empfehlenswert ist das Anbringen entsprechender Warnhinweise, um eventuellen Vergiftungsfällen vorzubeugen. Ferner soll vor dem Gifteinsatz geklärt werden, ob geschützte Tiere wie zum Beispiel Igel vorhanden sind und gefährdet werden könnten. In solchen Fällen müssten die Köder erhöht aufgestellt werden, sodass sie zwar für Ratten, aber nicht für Igel erreichbar sind.

Um einer Rattenplage vorzubeugen, sollten leicht zugängliche Orte und Stellen, an denen Viehfutter oder organische Abfälle lagern, regelmäßig überprüft werden. Die wirksamste Vorbeugemaßnahme ist das rattensichere Bauen, das den Tieren den Zugang zu den von ihnen begehrten Objekten und Nahrungsmitteln unmöglich macht. Ratten sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktive Tiere, die alle Lebensräume besiedeln. Da sie sich schnell fortpflanzen, können sie erhebliche wirtschaftliche Schäden anrichten und auch Krankheiten übertragen.

Nähere Informationen erteilen die örtlichen Gemeindeverwaltungen oder der Fachbereich Gewerbe, Jagd und Waffen des Landkreises Nienburg unter Telefon (0 50 21) 96 74 21.

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Erstellt:
26. Oktober 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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