Manon Garms DH

Manon Garms DH

16.02.2016 Von Manon Garms

Realistisches Ziel

Von Manon Garms

Im Nordertor und in der Lehmwandlung läuft momentan das Projekt KoMBI. Es soll geringfügig Beschäftigten und Langzeitarbeitslosen neue Perspektiven aufzeigen. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt, sondern auch um andere Arten der Beschäftigung, wie zum Beispiel im nachbarschaftlichen oder ehrenamtlichen Bereich.

Kritische Zeitgenossen mögen anmerken, dass nur die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt Ziel sein kann. Natürlich wäre das wünschenswert, gleichzeitig ist es aber unrealistisch. Das zeigt sich unter anderem daran, dass die Menschen, an die KoMBI sich richtet, laut Projektleiterin Britta Kreuzer häufig sehr konkrete Vorstellungen haben, die sich nicht umsetzen lassen. „Vieles scheitert an zu hohen Zielen“, weiß Kreuzer. Durch eine umfassende individuelle Beratung sollen realistische Ziele aufgezeigt werden, die erreichbar sind. Wenn es sich dabei um ehrenamtliche oder nachbarschaftliche Tätigkeiten handelt, ist das nicht als Scheitern zu werten. Im Gegenteil: Mit solchen Beschäftigungsangeboten kann tatsächlich die Qualität des Lebensumfeldes im Nordertor und in der Lehmwandlung verbessert werden. Und das ist nicht nur ein erklärtes Ziel von KoMBI, sondern auch ein realistisches.

Zum Artikel

Erstellt:
16. Februar 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 34sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.