Rund um die Uhr geöffnet: die "Hofladne-Kiste" am Feuerwehrhaus in Drakenburg. Hagebölling

Rund um die Uhr geöffnet: die "Hofladne-Kiste" am Feuerwehrhaus in Drakenburg. Hagebölling

Drakenburg 27.05.2017 Von Edda Hagebölling

Regionale Produkte. Rund um die Uhr

Die mittlerweile siebte „Hofladen-Kiste“ der Familien Lohmeyer, Sieling und Meyer steht in Drakenburg

Hochwertige regionale Produkte rund um die Uhr. Das gibt es seit kurzem auch in Drakenburg. An der Ortsdurchfahrt vor dem Feuerwehrhaus haben [DATENBANK=5033]Christian Lohmeyer[/DATENBANK] aus Stendern bei Bücken, [DATENBANK=5034]Eike Meyer[/DATENBANK] aus Barke, ebenfalls Gemeinde Bücken, und Birger Sieling, aus Langeln bei Wietzen auf Vermittlung der [DATENBANK=1626]Mittelweser-Touristik[/DATENBANK] ihre mittlerweile siebte „Hofladen-Kiste“ aufgestellt. Damit haben jetzt sowohl die Einheimischen als auch die all die Touristen, die auf dem Weser-Radweg unterwegs sind, die Möglichkeit, sich mit Lebensmitteln einzudecken, die von Landwirten aus der Umgebung erzeugt wurden. Eine Liste im Inneren des von Hand gefertigten Holzhäuschens gibt genau Aufschluss darüber, welches Produkt von welchem Erzeuger stammt. Im Angebot sind zum Beispiel Spargel, Heidelbeeren und Kartoffeln vom Hof Barke in Duddenhausen, Hähnchen, Mettwurst und Minisalami vom Lamm vom Hof Lohmeyer in Stendern, Eichel-Mettwurst und -Leberwurst vom Hof Sieling in Langeln, Wurstprodukte und Grillfleisch von den Brokser Sauen aus Bruchhausen-Vilsen, Milchgetränke, Joghurt und Schmauskartoffeln vom Milchhof Grimmelmann in Wietzen, Büffel-Camembert und -Hirtenkäse vom Wasserbüffelhof Mia Fiedler in Warpe, Käse und Frischkäse von der Bünkemühler Hofkäserei, ebenfalls Warpe, Milch und Butter von der Asendorfer Molkerei, Sirup vom Hof Bockhop in Graue, Erdbeeren, Marmelade und Suppen vom Erdbeer- & Kartoffelhof Wendenborstel, Kekse von der Bäckerei Deicke in Marklohe, Eier vom Hof Hacke in Graue und Honig vom Hof Schäfer in Eystrup.

Die siebte und vorerst letzte „Hofladen-Kiste“ – die anderen Standorte sind Asendorf, Bücken, Bruchhausen-Vilsen, Hassel, Hoya und Schweringen – wird täglich bestückt. „Und weil der Mitarbeiter, den wir extra dafür beschäftigen, mit sieben Standorten komplett ausgelastet ist, werden wir vorerst keine weitere Hofladen-Kiste aufstellen“, so die drei Landwirte. Obwohl die Nachfrage groß ist.

Gut in der Landwirtschaft, schlecht im Marketing

„Zu verdanken haben wir das im Grunde unseren Frauen. Sie haben erkannt, dass ihre Männer zwar gut in der Landwirtschaft, aber schlecht im Marketing sind“, so Christian Lohmeyer schmunzelnd.

Ein Hofladen, in dem die Kunden nicht nur ein oder zwei, sondern eine größere Auswahl an regionalen Produkten bekommen, sei für sie – nicht zuletzt wegen der begrenzten Öffnungszeiten – nicht infrage gekommen. Eine „Hofladen-Kiste“, in der der Kunde rund um die Uhr einkaufen kann, schien ihnen da schon geeigneter.

„Natürlich würden wir unser Holzhäuschen mit dem Kühlautomaten niemals in Orten aufstellen, in denen es schon einen Hofladen gibt“, betonen die drei weiter.

Für Drakenburg haben sie sich wegen der geografischen Lage entschieden. Und weil es dort nicht nur keinen Hofladen, sondern überhaupt keine Möglichkeit gibt, gute Lebensmittel einzukaufen, ohne längere Wege absolvieren zu müssen.

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Erstellt:
27. Mai 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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