Sie sammelten gemeinsam viel Müll ein, der unachtsam in die Natur geworfen worden war. Foto: Kindergottesdienst-Team Rehburg

Sie sammelten gemeinsam viel Müll ein, der unachtsam in die Natur geworfen worden war. Foto: Kindergottesdienst-Team Rehburg

Rehburg 19.07.2021 Von Die Harke

Rehburger Mädchen und Jungen sammeln Müll

Kleines Zeichen für eine große Sache

Mädchen und Jungen des Rehburger Kindergottesdienstes haben jetzt zusammen mit Teamern und Großeltern Müll gesammelt, der achtlos weggeworfen wurde.

Seit Pfingsten trifft sich der Kindergottesdienst in Rehburg wieder meistens bei schönem Wetter draußen. „Wir haben über unsere, von Gott geschenkte umfangreiche Natur gesprochen. Was sie alles beinhaltet und wie wir Menschen damit umgehen. Wir haben mit den Kindern überlegt, wie wir ein kleines Zeichen setzen könnten, einen Anfang unternehmen, etwas zu verändern, um unserer Natur etwas Gutes zu tun. Wir wollten Müll aufsammeln, den andere achtlos weggeworfen hatten. So ging’s mit zwei Gruppen Kindern, Teamern und sogar Großeltern los mit Müllsäcken, Bollerwagen, die Hände in Handschuhe gepackt und mit Greifzangen bewaffnet“, berichtet Sylvia Kalla.

Die Greifzangen wurden von der Oberschule Loccum zur Verfügung gestellt. Der Gruppe, die den meisten Müll zusammengetragen hatte, winkte eine kleine Motivationsüberraschung. Einige der Kinder waren dadurch so eifrig und schnell, dass man sie immer wieder zur Achtsamkeit anhalten musste. Eine kurze Pause zwischendrin auf dem Spielplatz musste sein, aber es sollte ja nicht so viel Zeit vertrödelt werden.

Müll in Zukunft mit nach Hause nehmen

Auch in der zweiten Grupp, wurde fleißig alles, was nicht in die Natur gehört, in die Müllsäcke gepackt und die Kinder staunten, was alles weggeworfen wurde: leere Zigarettenpackungen und Kippen, Bonbonpapier, Plastiktüten, leere Getränkedosen und Flaschen und vieles mehr. Wie viel man in der kurzen Zeit sammeln kann – wäre es nach den Kindern gegangen, hätten sie am liebsten noch weitergemacht.

Am Treffpunkt angekommen gab es Süßigkeiten für alle. Und man war sich einig, allen Müll in Zukunft mit nach Hause zu nehmen oder den nächsten Papierkorb damit zu füttern. Ein großer Wunsch der Kinder ist es, diese Aktion noch einmal zu wiederholen, dann aber länger und mit den Eltern, um mehr zu schaffen.

„Zum Abschluss haben zufriedene Kinder und Betreuer wie immer gesungen und gebetet und alle sind mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren“, berichtete Sylvia Kalla abschließend.

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Erstellt:
19. Juli 2021, 15:40 Uhr
Lesedauer:
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