Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Loccumer Sommerwerkstatt experimentierten mit Farben – hier mit dem Farbspektrum grün. Veit

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Loccumer Sommerwerkstatt experimentierten mit Farben – hier mit dem Farbspektrum grün. Veit

Loccum 25.07.2019 Von Die Harke

Reichlich Kreativität im Farbrausch

Sommerwerkstatt am RPI Loccum / Teilnehmer entdeckten ihre künstlerische Seite

Der Titel dieser Sommerwerkstatt war Programm: „Farbrausch“. Denn für jeweils einen halben Tag stand eine einzelne Farbe mit all ihren Facetten im Zentrum der eigenen Kunst. „Wir arbeiten uns durchs Prisma“, erklärte Simone Liedtke, Dozentin für Medienpädagogik am Religionspädagogischen Institut (RPI) und Leiterin der diesjährigen Sommerwerkstatt, und lachte dabei. Der Titel dieser Sommerwerkstatt war Programm: „Farbrausch“. Denn für jeweils einen halben Tag stand eine einzelne Farbe mit all ihren Facetten im Zentrum der eigenen Kunst. „Wir arbeiten uns durchs Prisma“, erklärte Simone Liedtke, Dozentin für Medienpädagogik am Religionspädagogischen Institut (RPI) und Leiterin der diesjährigen Sommerwerkstatt, und lachte dabei.

„Erst denkt man: Eine Farbe ist aber irgendwie wenig – doch dann explodieren die Eindrücke und wir schwelgen in den Farbnuancen und der Materialvielfalt.“ 20 Lehrkräfte haben sich für fünf Tage am Beginn der Sommerferien 2019 im RPI zusammengefunden, um gemeinsam zur Ruhe zu finden und ihre eigene Kreativität neu anzufachen. Sie malten mit Pinseln oder Fingern, schnitten aus und klebten, sie arbeiteten mit Papier, Pappe, Transparenten und Seidenpapier.

Der ganze Raum war grün. Hellgrün, dunkelgrün, grasgrün, moosgrün, lindgrün – und immergrün. Für jeweils einen halben Tag stand eine einzelne Farbe mit all ihren Facetten im Zentrum der eigenen Kunst. „Erst denkt man: Eine Farbe ist aber irgendwie wenig – doch dann explodieren die Eindrücke und wir schwelgen in den Farbnuancen und der Materialvielfalt.“

Und Schwelgen ist das richtige Wort für das, was die Lehrkräfte in diesen Tagen in Loccum empfanden. „Ich komme seit mehreren Jahren zur Sommerwerkstatt“, berichtete eine Teilnehmerin. „Die Tage hier tun mir gut, ich kann zu mir finden, alte Bekannte wiedertreffen und meine künstlerische Seite neu entdecken.“

Unterstützt wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihrer Kreativität von dem Künstler Henning Diers, dessen Ausstellung „Unter die Haut“ derzeit im RPI zu sehen ist und dessen Werke deshalb als zusätzliche Inspirationsquelle dienten. „Diese Sommerwerkstatt ist für mich selbst auch total anregend“, erklärte Diers.

„Ich sehe so viel Farbe, so viel Fantasie, das bedeutet für mich selbst ganz viel neue Inspiration.“ Simone Liedtke bot mit theologischen Akzentsetzungen und spirituellen Ruhepunkten weitere Impulse, die dankbar angenommen werden. Zu den besonderen Höhepunkten dieser Sommerwerkstatt gehörte zum Beispiel die Nachtmalerei: Hier malten die Lehrkräfte nachts, nur bei Kerzenschein.

Teilnehmerin Kristin geriet richtig ins Schwärmen: „Eben habe ich meinem Sohn eine Whats-App geschickt und geschrieben: Loccum liegt beim Himmel nebenan! Denn genau so ist es!“. Sie selbst hat gerade den theologischen Impuls des Tages aufgenommen und in grüne Farbe umgesetzt. Ihr Bild stellt die „grüne Aue“ und das „frische Wasser“ aus Psalm 23 dar. „Ich habe mir jetzt keinen Plan gemacht, wie ich das malen wollte“, sagt Kristin. „Das Bild ist einfach so entstanden.“

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Erstellt:
25. Juli 2019, 10:16 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 26sec

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