Edda Hagebölling DH

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Nienburg 05.05.2018 Von Edda Hagebölling

Reif für die Insel

Am 2. Juni findet rund ums Nienburger Rathaus die 4. Nienburger Seniorenmesse statt. Den älteren Menschen soll aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten sich denjenigen bieten, die auch im Alter aktiv sein wollen. Und was sie tun können, um möglichst lange in der vertrauten Umgebung leben zu können.

In die Seniorenmesse eingebettet ist die Wahl zum 2. Nienburger Seniorenbeirat. Noch bis zum 16. Mai können sich Nienburgerinnen und Nienburger ab 60 Jahren melden, die sich für die Interessen der älteren Menschen in der Stadt einsetzen möchten. Mehr Sitzmöglichkeiten, vernünftige öffentliche Toiletten und ein Ruftaxi für die Zeit, in der die City-Busse nicht fahren, sind die „Baustellen“, die der noch amtierende Seniorenbeirat nicht mehr geschafft hat.

Erreicht wurde aber, dass es in Höhe des Penny-Marktes an der Verdener Landstraße in Holtorf, in Höhe des Netto- Marktes an der Celler Straße in Erichshagen-Wölpe und sogar über die Bahnhofstraße im Bereich der Arbeitsamtskreuzung einen zusätzlichen Fußgängerüberweg geben wird. Respekt. „Unsere bisherige Arbeit hat uns viel Geduld abverlangt, aber sie hat uns auch viel Spaß gemacht“, berichtete der bisherige Vorstand unlängst im Gespräch mit der HARKE am Sonntag.

Dass all die Mühe und Aufregung im Vorfeld schnell vergessen sind, wenn eine Veranstaltung gut angenommen wird und den Nerv der Besucherinnen und Besucher trifft, haben vor etwa einer Woche auch die Organisatorinnen und Organisatoren der GAFA erfahren. Am Ende des vierten Veranstaltungstages waren die Verantwortlichen zwar reif für die Insel – der Ausflug zur Insel Wilhelmstein war zu diesem Zeitpunkt sicherheitshalber schon gebucht –, sie waren aber auch selig.

Selig darüber, dass die Aussteller selbst am 1. Mai nach dem Sturm und dem Temperatursturz ein positives Fazit zogen, Selig aber auch, weil es wieder gelungen war, die Menschen aus der Umgebung auch am 3. GAFA-Tag zu erreichen und sie zum dritten Mal im Festzelt begrüßen zu können. Ganz zu schweigen vom Oldie- Abend mit den „Whities“ aus Hassel, der besonders die älteren – tanzfreudigen – Gäste aus Stadt und Kreis anzog, und dem „Tanz in den Mai“ mit den „Bubingas“ aus Weyhe mit rund 500 überwiegend jüngeren Besuchern.

Die Macherinnen der Seniorenmesse hätten übrigens an der GAFA ihre helle Freude gehabt. Am GAFA- Sonnabend waren auf der Bühne sowohl ein Rollator-Tanz als auch eine Sporteinheit mit Männern zu sehen, deren Durchschnittsalter an diesem Nachmittag bei 67,5 Jahren lag. Richtig erfreulich auch das Ergebnis, das Waltraut Heidorn nach Ablauf der GAFA verkünden konnte. Zusammen mit Siegfried Heidorn hatte sie mit ihrer Drehorgel für den Förderverein Nienburger Tafel fast 1.000 Euro eingespielt.

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Erstellt:
5. Mai 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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