Paul Hill/Fotolia

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Nienburg 14.02.2019 Von Andreas Wetzel

Rempler nicht bemerkt

70-jähriger Nienburger wegen Unfallflucht vor Gericht

Das Verfahren gegen einen 70-jährigen Nienburger wegen Unfallflucht ist vom Amtsgericht gegen Geldauflage eingestellt worden. Ihm war vorgeworfen worden, im Juni auf einem Parkplatz vor einer Arztpraxis an der Nienburger Ziegelkampstraße ein Auto angefahren und sich von der Unfallstelle entfernt zu haben. Angestellte der Arztpraxis hatten beobachtet, dass der Angeklagte mit seinem SUV rückwärts aus einer Parklücke herausgefahren und in eine hinter seinem Fahrzeug liegende, viel zu schmale Parklücke hineinfuhr, um den Parkplatz zu verlassen. Dabei stieß er gegen das dort abgestellte Auto.

Einstellung gegen 300 Euro Geldauflage

Nach dem Anstoß fuhr der Angeklagte davon. Seinen Angaben zufolge will er den Schaden an seinem Auto, ein kleiner Lackschaden hinten rechts, erst zu Hause gesehen haben. Als Zeugin wurde die Angestellte der Arztpraxis gehört. Sie gab an, dass der Anstoß beim Rückwärtsfahren passiert und der Angeklagte dann einfach davongefahren sei. Auf die Frage der Staatsanwaltschaft, ob der Schaden am geschädigten Auto reguliert sei, gaben der Angeklagte und die geschädigte Halterin zu Protokoll, dass die Regulierung vollständig erfolgt sei.

Aufgrund dessen einigten sich die Verfahrensbeteiligten, das Strafverfahren gegen die Zahlung einer Geldauflage in Höhe von 300 Euro einzustellen.

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Erstellt:
14. Februar 2019, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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