Der nächste Feiergrund für René Rast: erst DTM-Champion, dann Geburtstagskind – jetzt ADAC-Motorsportler des Jahres. Audi Motorsport

Der nächste Feiergrund für René Rast: erst DTM-Champion, dann Geburtstagskind – jetzt ADAC-Motorsportler des Jahres. Audi Motorsport

Motorsport 04.11.2017 Von Die Harke

René Rast auf Schumachers Spuren

Große Ehre: Eine Fachjury wählt den Steyerberger zum ADAC-Motorsportler des Jahres

[DATENBANK=4422]René Rast[/DATENBANK] tritt in die Fußstapfen von Michael Schumacher und Nico Rosberg: Der Steyerberger ist ADAC-Motorsportler des Jahres 2017. Eine Jury aus Journalisten und ADAC-Vertretern wählte den 31 Jahre alten DTM-Champion in München. Der Audi-Pilot setzte sich im dritten Wahlgang gegen den zweifachen deutschen Rallye-Meister Fabian Kreim durch. „René Rast hat in seiner ersten Saison in der DTM den Titel in der gleichen beeindruckenden Manier gewonnen, wie er bereits im Jahr 2014 den ADAC GT Masters-Titel geholt hat“, sagte ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk. „In einer der konkurrenzfähigsten Rennserien hat er sich durch seine Coolness, enorme Zweikampfstärke und akribische Arbeit durchgesetzt.“

„Die Wahl zum ADAC-Motorsportler des Jahres ist eine große Ehre für mich“, sagt Rast. „Es ist eine Auszeichnung für mich, die Nachfolge von meinem DTM-Team-Mitbesitzer Nico Rosberg anzutreten, der im vergangenen Jahr die Wahl gewonnen hat. Angefangen vom Formelsport über den ADAC Volkswagen Polo-Cup und die Unterstützung der ADAC-Stiftung Sport hat mich der ADAC über viele Jahre meiner Karriere begleitet und unterstützt.“

Rast startete seine Karriere 2003 und 2004 in der Formel BMW und gewann 2005 den Polo-Cup. Er entschied dreimal in Folge den Porsche-Supercup für sich und gewann zweimal den Porsche Carrera-Cup, ehe er 2014 gemeinsam mit Kelvin van der Linde den Titel im ADAC GT Masters holte.

Die Jury bestand aus: Anno Hecker (Sportchef Frankfurter Allgemeine Zeitung), Arno Wester (Freier Journalist), Norman Frackmann-Adelhütte (Redaktionsleiter n-tv Auto/Motorsport), Jörg Althoff (Sportchef Bild Süd), Dirc Seemann (Chefredakteur Sport1) sowie den ADAC-Vertretern Jürgen Fabry (Referent für Automobile), Wolfgang Wagner-Sachs (Referent für Motorräder), Manfred Rückle (Referent für Motorboote), Prof. Dr. Mario Theissen (Referent für Klassik) und dem ADAC-Sportpräsidenten Hermann Tomczyk.

Die dazugehörige Ehrung findet am 16. Dezember in der ADAC-Zentrale in München statt. Rast erhält den großen Christophorus aus Nymphenburger Porzellan.

Der Motorsportler des Jahres wird seit 1980 für herausragende Leistungen im Motorsport vergeben. Die Liste der Gewinner beginnt mit den Rallye-Weltmeistern Walter Röhrl/Christian Geistdörfer. Auch die Formel 1-Weltmeister Michael Schumacher, Sebastian Vettel und Nico Rosberg, DTM-Rekordchampion Bernd Schneider sowie der fünfmalige Motorradweltmeister Toni Mang und der Sieger der 24 Stunden von Le Mans, Nico Hülkenberg, erhielten bereits die Auszeichnung.

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Erstellt:
4. November 2017, 21:00 Uhr
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