Betretende Miene bei René Rast (links) & Co. Rast

Betretende Miene bei René Rast (links) & Co. Rast

Nürburg 02.06.2017 Von Die Harke

René Rast verpasst Sieg in der „grünen Hölle“

Motorsport: Der Steyerberger beendet das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring auf Platz drei

[DATENBANK=4422]René Rast[/DATENBANK] hatte den Sieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bereits vor Augen – zwei Runden vor Schluss lag der Steyerberger Rennfahrer in Führung, einsetzender Regen machte ihm allerdings einen Strich durch die Rechnung – am Ende landete er auf Rang drei und verpasste damit nach seinem Erfolg vor drei Jahren den zweiten Triumpf bei diesem traditionsreichen Rennen. Der Brite Jackie Stewart, dreifacher Formel 1-Weltmeister, hatte der Rennstrecke auf dem Nürburgring einstmals den Namen „grüne Hölle“ verpasst – in Anlehung an eine für die Fahrer äußerst anspruchsvolle Streckenführung. „Die grüne Hölle hat ihrem Namen wieder alle Ehre gemacht. Unsere Gesichter sprechen mehr als 1.000 Worte. Wenn man so kurz davor ist, das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zu gewinnen, aber am Ende nur auf Platz drei landet, kann man nicht zufrieden sein“, erklärte ein enttäuschter René Rast.

„Die grüne Hölle hat ihrem Namen wieder alle Ehre gemacht. Unsere Gesichter sprechen mehr als 1.000 Worte. Wenn man so kurz davor ist, das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zu gewinnen, aber am Ende nur auf Platz drei landet, kann man nicht zufrieden sein“

Hätte Petrus nicht die Schleusen geöffnet, Rasts zweiter Triumph wäre wohl nicht mehr in Gefahr geraten. „Als ich zwei Runden vor Rennende in Führung war und zum letzten Stop kam, begann es leicht auf der Nordschleife zu tröpfeln. 95 Prozent der Strecke waren zuvor allerdings trocken“, erklärte Rast den Grund, auch im Endspurt auf Slicks gesetzt zu haben. Die Rennstrecke auf der Nordschleife war im Anschluss allerdings nasser als erhofft. Der spätere Sieger Kelvin van der Linde wechselte auf Regenreifen und musste im Gegensatz zu Rast nicht noch einmal in die Box.

„Natürlich ist es bitter, so kurz vor Schluss dieses Rennen zu verlieren, jedoch hat die komplette Truppe um Land Motorsport einen super Job gemacht und den Sieg mehr als verdient“, zollte Rast dem Gewinnerteam um Markus Winkelhock seinen Respekt. „Jetzt müssen wir das Rennen abhaken und nach vorne schauen. Da wartet schon die nächste Herausforderung“, blickt Rast bereits auf das nächste Rennen in der DTM-Serie in Budapest voraus.

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Erstellt:
2. Juni 2017, 21:00 Uhr
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