SPD-Bundestagskandidatin Marja-Liisa Völlers (links), die Kreisfrauensprecherin des SoVD Nienburg Annlis Schöps und der Landtagsabgeordnete Grant Hendrik Tonne. Abgeordnetenbüro Tonne

SPD-Bundestagskandidatin Marja-Liisa Völlers (links), die Kreisfrauensprecherin des SoVD Nienburg Annlis Schöps und der Landtagsabgeordnete Grant Hendrik Tonne. Abgeordnetenbüro Tonne

Nienburg 23.03.2017 Von Die Harke

Resolution unterzeichnet

„Equal Pay Day“: SPD-Politiker Tonne und Völlers fordern Ende der Einkommensunterschiede

Anlässlich des „Equal Pay Day“ – des Tages, bis zum dem Frauen in Deutschland rechnerisch für ihre geleistete Arbeit kein Geld bekommen – setzen sich die heimische SPD-Bundestagskandidatin [DATENBANK=262]Marja-Liisa Völlers[/DATENBANK] und der SPD-Landtagsabgeordnete [DATENBANK=513]Grant Hendrik Tonne[/DATENBANK] für ein Ende der Einkommensunterschieden zwischen Frauen und Männern in Deutschland ein. Gemeinsam besuchten sie den Infostand des [DATENBANK=4935]Sozialverbands Deutschland (SoVD)[/DATENBANK] in Nienburg, um diese Forderung zu untermauern. Symbolisch unterzeichneten beide auch die Resolution „Wir sind Demokratie“ von [DATENBANK=2424]Martin Schulz[/DATENBANK] und Manuela Schwesig. Kürzlich hat das Statistische Bundesamt den aktuellen „Gender Pay Gap“ vorgestellt – darunter ist der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männer zu verstehen. Dieser betrage weiterhin 21 Prozent. Kritiker dieser Berechnung würden immer damit argumentieren, dass dies in weiten Teilen auf die Berufsfelder der Frauen oder auf Teilzeitbeschäftigung zurückzuführen sei. Doch blieben nach Bereinigung dieser Faktoren immer noch sieben Prozent, welche bei gleicher Qualifikation und ansonsten gleichen Merkmalen auf eine versteckte Benachteiligung von Frauen in der Berufswelt zurückzuführen seien.

„Mit dem durch Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) erkämpften Lohnentgelttransparenzgesetz wird ein Schritt in die richtige Richtung gegangen,“ stellt Völlers fest, „jedoch reicht uns Sozialdemokraten dies nicht aus. Ich wünsche mir ein wirksames Entgeltgleichheitsgesetz, welches mit verbindlich vorgeschriebenen Prüfverfahren, mit denen die Lohnstrukturen auch von Betrieben mit weniger als 200 Mitarbeitern regelmäßig überprüft gehören.“

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Erstellt:
23. März 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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