Ressourcen schonen

Ressourcen schonen

Heute ist „Erdüberlastungstag“. Foto: Leo Lintang - stock.adobe.com

Heute ist „Erdüberlastungstag“. Das heißt, am 22. August ist die Menge natürlicher Ressourcen verbraucht, die unser Planet im gesamten Jahr regenerieren kann.

Das Konzept des „Earth Overshoot Days“ wurde ursprünglich von Andrew Simms, Mitglied des britischen Think Tanks „New Economics Foundation“, entwickelt. Das „Global Footprint Network“ misst die menschliche Nachfrage nach und das globale Angebot an natürlichen Ressourcen und ökologischen Dienstleistungen. Global Footprint Network stellt fest, dass mittlerweile schon nach sieben Monaten alle erneuerbaren Ressourcen und CO2-Abgaben eines ganzen Jahres verbraucht sind.

Der „Erdüberlastungstag“ ist wegen der weltweiten Corona-Pandemie im Vergleich zum Vorjahr drei Wochen später. „Erstmals seit 50 Jahren hat sich dieser Tag in die richtige Richtung, also gegen Jahresende hin, verschoben. Grund zur Freude ist das trotzdem keiner. Denn von einer langfristigen Erholung des Planeten kann keine Rede sein“, warnt Michael Schwingshackl von der Plattform Footprint gemeinsam mit den Umweltschutzorganisationen Greenpeace, WWF und Global 2000.

Vielleicht kann das heutige Datum Anlass sein, das eigene Verhalten zu überprüfen: Muss wirklich jeder Weg mit dem Auto gefahren werden? Stehen Getränke in Einwegverpackungen im Kühlschrank? Muss der Rasensprenger tatsächlich so lange laufen?

Bitte halten Sie Abstand, damit Sie gesund bleiben.