Rettungseinsatz entpuppt sich als Fehlalarm

Rettungseinsatz entpuppt sich als Fehlalarm

Die Rettungskräfte suchten vor Ort die Gegend ab. Foto: Haverland

Am Montag um 17 Uhr wurden die Feuerwehren aus Hoysinghausen und Uchte, die DLRG Uchte, Nienburg und Rehburg, der Rettungsdienst sowie die Führungsgruppe der Samtgemeinde Uchte zu einer Wasserrettung an einem Teich an einer Gemeindestraße in Hoysinghausen gerufen. Eine Spaziergängerin hatte auf einer parallel führenden Straße Hilferufe gehört und die Rettungskräfte alarmiert.

Vor Ort waren rund 60 Kräfte der verschiedenen Hilfsorganisationen. Vor Ort konnten keine Hilferufe wahrgenommen werden. An dem Teich gab es keine Spuren von Einbrüchen im Eis. Auch Fußspuren waren auf der schneebedeckten Eisfläche nicht zu finden. Unter der Leitung des Ortsbrandmeisters Oliver Kreibohm wurde das gesamte Gebiet eine Stunde lang abgesucht. Auch die oberhalb des Geländes verlaufende alte Bahnstrecke wurde kontrolliert, da die Böschung oft von Kindern als Rodelpiste genutzt wird. Ohne weitere Erkenntnisse mussten die eingesetzten Kräfte wieder einrücken.

Glücklicherweise war bei diesem Fehlalarm niemand zu Schaden gekommen. Die Feuerwehr bittet jedoch alle darauf zu achten, nur freigegebene Eisflächen zu betreten: „Bitte begeben Sie sich und andere nicht unnötig in Gefahr. Kindern müssen die Gefahren erklärt werden.“