„Riesiger wirtschaftlicher Schaden“
Nienburg 12.03.2020 Von Sabine Lüers-Grulke

„Riesiger wirtschaftlicher Schaden“

Jörg Meyer zum aktuellen Corona-Stand

Die Absage öffentlicher Veranstaltungen seitens der Stadt bedeutet einen riesigen wirtschaftlichen Schaden für die ganze Veranstaltungsbranche. Allerdings hat die Gesundheit der Nienburger Vorrang.

Schon in den vergangenen Tagen hat sich abgezeichnet, dass es keine andere Möglichkeit geben wird. Die ganze Veranstaltungsbranche ist in heller Aufruhr. Aus Theatern und Konzerthäusern in anderen Regionen Niedersachsens habe ich Meldungen erhalten, dass diese ihren Spielbetrieb einstellen.

Wir sind sozusagen im Schulterschluss mit allen anderen. Alle Mitarbeiter sind bemüht, Ausweichtermine zu finden und die Kunden zu benachrichtigen. Die Liste der Veranstaltungen wird auf den Homepages stets aktualisiert. Für die Großausstellung „ars loci 2020“, die am 21. März im Nienburger Rathaus und in St. Martin eröffnet wird, haben wir im Einvernehmen mit der Kirche beschlossen, dass es keine öffentliche Vernissage geben kann und wird.

Die Ausstellung soll trotzdem zu sehen sein, und auch der Kunstpreis der Stadt Nienburg – der mit 2.000 Euro dotiert ist – soll verliehen werden. Unsere Überlegung geht dahin, die Finissage am 24. Mai öffentlich stattfinden lassen zu können.

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Erstellt:
12. März 2020, 21:14 Uhr
Lesedauer:
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