So stellt sich das Kinderheim „Kleine Strolche“ die künftige Nutzung des Ritterguts Ovelgönne in Bücken vor. Kleine Strolche

So stellt sich das Kinderheim „Kleine Strolche“ die künftige Nutzung des Ritterguts Ovelgönne in Bücken vor. Kleine Strolche

Bücken 15.05.2019 Von Die Harke

Rittergut Ovelgönne: Probleme mit Denkmalschutz

Kinderheim „Kleine Strolche“ hat noch keinen Zeitplan für die Nutzung der Gebäude in Bücken

Wie geht es weiter am Rittergut Ovelgönne in Bücken? Das war das zentrale Thema, was die Mitarbeiter des Kinderheims „Kleine Strolche“ während ihres Mitarbeiterstammtisches interessierte. Das Rittergut Ovelgönne sei vor eineinhalb Jahren übernommen worden und werde zu einem therapeutischen Zentrum für Kinder mit schweren seelischen Verletzungen ausgebaut, heißt es in einer Mitteilung des Kinderheims. Anja und Bernhard Schubert, Geschäftsführer des Kinderheims „Kleine Strolche“ hätten zumindest teilweise gute Neuigkeiten für die Mitarbeiter gehabt: Für das gesamte Areal des Rittergutes befinde sich der Planungsverfahrens- und Flächennutzungsplan sowie der Bebauungsplan in der Endphase. Man erwarte kurzfristig die Genehmigung für den Bau eines Offenstalls für die Therapiepferde, damit das tiergestützte therapeutische Angebot für die Kinder aufgebaut werden könne.

Einen verlässlichen Zeitplan für die Nutzung der Gebäude gäbe es leider noch nicht, bedauerte Bernhard Schubert. „Es gibt noch viel Gesprächsbedarf mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde.“

Schubert nutzte den Abend auch, um die allgemeine Entwicklung im Kinderheim darzustellen. Er freue sich besonders, dass er neben zahlreicher neuer Mitarbeiter auch neue Partner für Erziehungsstellen und Bereitschafts-Erziehungsstellen habe gewinnen können.

Dabei handele es sich um Menschen, die aufgrund ihrer pädagogischen oder therapeutischen Ausbildung über das Kinderheim „Kleine Strolche“ als Träger eine Betriebserlaubnis bekommen würden, Kinder bei sich zu Hause zu beschützen und zu erziehen. Das Team der „Kleinen Strolche“ unterstützte die Stellen pädagogisch, medizinisch und therapeutisch.

Schubert bedankte sich auch bei allen Privatpersonen, Unternehmen, Organisationen und Stiftungen, die in den vergangenen Monaten das Kinderheim unterstützt haben. „Dass es so viele Menschen gibt, die uns unterstützen, zeigt, dass unsere allgemeinnützige Arbeit in der Öffentlichkeit gesehen und anerkannt wird“, so Schubert. Das freue ihn besonders für alle Mitarbeiter, die sich jeden Tag aufopferungsvoll um die Kinder kümmern würden.

Vorgestellt wurde den Mitarbeitern auch der neue Kriseninterventionsplan des Kinderheims. Dieser sei aufgrund immer neuer Herausforderungen wie Veränderungen im Bereich Kinderschutz, Datenschutz, Arbeitsschutz, Hygieneschutz, erhöhte betriebszulassungspflichtige, als auch eigene Anforderungen an den Bereich der Qualitätsentwicklung weiterentwickelt worden.

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Erstellt:
15. Mai 2019, 14:18 Uhr
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