Stefan Göbel (stehend) stellte die Planungen vor. Gemeinde Rodewald

Stefan Göbel (stehend) stellte die Planungen vor. Gemeinde Rodewald

Rodewald 28.12.2018 Von Die Harke

Rodewald verspricht Feier-Mix

Startschuss für „800-Jähriges“ ist gefallen / Ideen sind willkommen

In zwei Jahren begeht Rodewald sein 800-jähriges Bestehen. Ein erstes Treffen der Vereine hat schon gezeigt, worauf sich alle freuen können: Das Jubiläum soll ein individueller Fest-Mix werden. Dafür gibt es handfeste Gründe: 2021 feiert nämlich nicht nur Rodewald „Geburtstag“ – auch beim Sportverein, den Landfrauen, der Theatergruppe und dem Reit- und Fahrverein stehen Jubiläen an. Diese sollen nicht in einem großen Festwochenende auf- und untergehen, sondern je für sich gefeiert werden – aber eingebunden in die gemeinsamen Veranstaltungen zum Dorfjubiläum, informieren die Organisatoren.

Schon vor dem ersten Treffen habe sich, berichtet Ratsherr Stefan Göbel, Initiator des Fest-Gedankens, große Bereitschaft gezeigt, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Gemeinderat und Verwaltung stünden hinter dem Jubiläum. Sichtbares Zeichen: Unter den Teilnehmern der allerersten „Schnupper-Runde“ war neben den Ratsmitgliedern Grit Gathmann, Alexander Schütt und Stefan Behnke auch Gemeindedirektor Knut Hallmann.

Für ihn ist das Jubiläum „eine Chance, das Dorf noch enger zusammenzuschweißen und uns auch überregional zu präsentieren.“ Hallmann regte die Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ an: Er sei durchaus hoffnungsfroh, dass Rodewald es 2020 in den Bundesentscheid schaffen könne: „Das wäre nochmal eine große Herausforderung, aber auch ein Werbeschub für unser Feier-Jahr!“

Der Gedanke kam in der Runde der Vereinsvertreter jedenfalls gut an. In jedem Fall will man das Individuelle, Besondere an Rodewald herausstellen. Zwar seien auch beispielsweise Platzkonzerte oder ein Mittelaltermarkt denkbar; vor allem aber soll Rodewald sich selbst zeigen: Angedacht ist eine weitere Auflage des Eulenlaufs als eine Art Volkslauf durch das herausgeputzte Dorf (da gäbe es einiges zu laufen, denn Rodewald ist über elf Kilometer lang) und die Einbindung der Schützenfeste.

Eine Idee der Schausteller: Der Rodewalder Herbstmarkt, ohnehin einer der größten und ältesten Jahrmärkte im Kreisgebiet, könnte 2021 zwei Tage länger dauern und noch einmal deutlich größer ausfallen.

Weitere Ideen sind den Planern willkommen. „Wir sammeln erstmal und müssen dann gucken, was sich realisieren lässt“, fasste Göbel das erste Treffen zusammen. Entscheidend dafür sei das Budget, und das ist derzeit noch klein: „Die Gemeinde beteiligt sich sicher an der Finanzierung des Jubiläums, aber wir sind in jedem Fall auf Spenden angewiesen.“

Weitere Informationen, auch über Möglichkeiten, sich einzubringen oder die Feierlichkeiten finanziell zu unterstützen, gibt es bei Stefan Göbel unter Telefon (0175) 5611383 oder per E-Mail an s.goebel@online.de.

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Erstellt:
28. Dezember 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 13sec

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