Von links: Vorsitzender des Förderkreises des Rotary-Clubs Nienburg-Neustadt Lutz Nolte, Frowine André und die Präsidentin des Rotary-Clubs Nienburg-Neustadt Beate Rothärmel. Foto: Rotary-Club Nienburg-Neustadt

Von links: Vorsitzender des Förderkreises des Rotary-Clubs Nienburg-Neustadt Lutz Nolte, Frowine André und die Präsidentin des Rotary-Clubs Nienburg-Neustadt Beate Rothärmel. Foto: Rotary-Club Nienburg-Neustadt

Landkreis 27.02.2020 Von Die Harke

Rotarier spenden 6.500 Euro

Der Rotary-Club Nienburg-Neustadt unterstützt den Verein „Yes we care – Kinder Lesothos“

Der 20. Basar des Rotary Clubs Nienburg-Neustadt Ende November 2019 hat ein gutes Ergebnis eingespielt. „Wir freuen uns, mit dem Erlös dort helfen zu können, wo Hilfe wirklich benötigt wird“, so Beate Rothärmel, Präsidentin des Rotary Clubs Nienburg-Neustadt.

Kinderprojekte liegen der Präsidentin sehr am Herzen. So konnte die zweite Spende aus dem Basarerlös an den Verein „Yes we care – Kinder Lesothos“ ein internationales Projekt unterstützen.

Der Verein „Yes we care“ wurde vor zehn Jahren gegründet und unterstützt die Pitseng High School und Pontmain Primary School in Lesotho. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kindern im südlichen Afrika, mit Schwerpunkt im Königreich Lesotho. Es handelt sich um Kinder, die stark von der HIV/AIDS-Epidemie betroffen sind. Viele haben ihre Eltern durch Aids verloren.

Im Dorf Pitseng haben allein über 40 Prozent der Kinder ihre Eltern durch HIV/AIDS verloren. Die meisten von ihnen leben bei ihren Großmüttern, bei anderen Verwandten und Nachbarn, die täglich Mühe mit der Beschaffung von Nahrung und der Bereitstellung von Unterkünften haben. Lesotho ist eines der ärmsten Länder der Welt und kann die Folgen dieser Katastrophe deshalb finanziell nicht abfangen.

Der Rotary Club Nienburg Neustadt übernimmt durch die Spende Patenschaften für Schüler und Schülerinnen an den genannten Schulen. In Lesotho ist die Schulausbildung nur bis Ende der 7. Klasse kostenlos möglich. Die Waisen, die durch Aids ihre Eltern verloren haben und somit keine finanziellen Mittel haben, um eine weiterführende Schule zu besuchen, werden in Form einer Patenschaft unterstützt. Denn der größte Wunsch dieser Kinder ist, in die Schule gehen zu dürfen.

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Erstellt:
27. Februar 2020, 09:20 Uhr
Lesedauer:
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