Der ‚große‘ Chor der ASS. Foto: ASS

Der ‚große‘ Chor der ASS. Foto: ASS

Nienburg 22.12.2019 Von Die Harke

Rote Ohren und Nasen beim Weihnachtsgottesdienst der ASS

Besinnlicher und fröhlich angestimmter Ausklang des Jahres

Die Schulzeit des Jahres 2019 findet für die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerschaft und alle Angehörigen der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) einen besinnlichen und fröhlich angestimmten Ausklang in einem selbst gestalteten Gottesdienst in der St. Martins Kirche.

Wie Religionslehrerin Konstanze Renn zu Beginn der Andacht anerkennend berichtete, hatten 30 Schülerinnen und Schüler der Religionskurse des 10. und des 12. Jahrgangs mit Freude die Verantwortung für die Ausarbeitung der diesjährigen Andacht übernommen.

Die Gottesdienstbesucher konnten sich in der folgenden Stunde vom großen Engagement der Mitwirkenden überzeugen. Musikalisch unterstützt wurde der Gottesdienst stimmungsvoll vom „kleinen“ Chor der Klassen 5 bis 7 unter der Leitung von Christina Hinzmann-Suckel und Elisabeth Vogels.

Die Rollenspielgruppe mit Konstanze Renn und Pastor. Foto: ASS

Die Rollenspielgruppe mit Konstanze Renn und Pastor. Foto: ASS

Auch die Bell-Plates-AG von Diemut Eickhoff und der „große“ Chor, der von Antje Falldorf-Podehl geleitet und von Thomas Böttger auf dem Klavier begleitet wurde, sorgten für eine festlich-weihnachtliche Stimmung.

Mit Witz und einer ernsten Botschaft

„Das Anspiel der Religionskurse, das von verfeindeten Völkern mit seltsamen roten Ohren und Rot-Nasen berichtete, kam sehr gut an. Die Darbietung hatte Witz und vermittelte eine wichtige Botschaft: Liebe Deinen Nächsten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.

„Nächstenliebe wird durch den Stress des Alltags, die strengen Zeit- und Stundenpläne, an die wir uns das ganze Jahr über halten müssen, meist vergessen. Wenn man uns Nächstenliebe entgegenbringt, wird sie oft nicht wirklich wahrgenommen.“

Nicht selten, so Pastorin Cordula Schmid-Waßmuth, trüben Vorurteile unsere Sicht auf das große Ganze und wir bemühen uns nicht mehr um andere, sobald wir uns eine erste Meinung über sie gebildet haben.

Verfeindete Völker schließen im Rollenspiel Friede. Foto: ASS

Verfeindete Völker schließen im Rollenspiel Friede. Foto: ASS

Doch gerade die Weihnachtszeit diene der Besinnung und dem Gedenken des Sohnes Gottes, der in seiner Zeit Nächstenliebe gelebt und gelehrt und der stets mit dem Vertrauen auf Gott Frieden unter den Menschen gestiftet hat, denn Jesus urteilte nie vorschnell über andere.

Das erkannten im Anspiel auch die zunächst unversöhnlichen Völker der Roten Ohren und der Rot-Nasen, als ein Kind geboren wurde, das sowohl rote Ohren als auch eine rote Nase hatte.

Und die Schülerinnen und Schüler des 10 Jahrgangs stellten fest: Jesus Christus weilt noch heute unter uns. Er lebt weiter durch den Respekt, mit dem wir unsere Mitmenschen behandeln, er lebt in jeder Hoffnung, die wir für das neue Jahr haben.

In diesem Sinne und begleitet von den Klängen des Liedes „Oh Du Fröhliche“ gingen alle Beteiligten andächtig und voll festlicher Vorfreude in die Weihnachtsferien.

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Erstellt:
22. Dezember 2019, 19:44 Uhr
Lesedauer:
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