18.08.2013

„Rotkäppchen rettet die Märchen“

Rap-Oper-Hörspiel-Produktion am Donnerstag im Nienburger Kulturwerk

Nienburg. Das Rap-Oper-Hörspiel „Rotkäppchen rettet die Märchen“ wird am kommenden Donnerstag, 22. August, um 18.30 Uhr im Nienburger Kulturwerk präsentiert. Wer die Märchenwelt schon (fast) vergessen hat und alle die, die träumen und grooven wollen, sind herzlich eingeladen. Der Eintritt für 45-minütige Vorstellung ist frei. Die Fantasygeschichte „Rotkäppchen rettet die Märchen“, geschrieben von Frank Niemöller, ist als Beitrag zum Grimms-Märchen-Jubiläumsjahr entstanden. Realisiert wurde das Projekt von TAPO e.V. und Weserton Recording. Gefördert wurde die Produktion durch das Deutsche Kinderhilfswerk und die Landschaft WeserHunte.

Zum Inhalt: In der Geschichte ist Rotkäppchen eine moderne, aufgeschlossene Jugendliche, die Mut beweist. Sie muss erst durch viele Höhen und Tiefen gehen, um in der erlebten Zusammenarbeit mit anderen, die Märchen gegen Spekulation und Habgier retten zu können.

Was zunächst im Wald beginnt – wie „Rotkäppchen und der Wolf“ – wird schnell in die Karibik als Ort der Sehnsucht versetzt. In schnellem Wechsel tauchen andere Figuren der Märchenwelt auf und leiten Rotkäppchen bei Ihrer Aufgabe die Märchen zu retten: z.B. die 7 Zwerge, als Hüter der Berge/Wälder, Schneewittchen, als Modell in New York. Werden sich Rotkäppchen und Schneewittchen verstehen? Das Handy wird eine wichtige Rolle spielen.

Der Wolf in der Karibik, Schneewittchen nicht mehr im Wald bei den Zwergen, sondern in New York – die Welt scheint durcheinander gekommen zu sein. Rotkäppchen muss die Nerven behalten, begibt sich mutig in die Halbwelt…und auch Rumpelstilzchen, der Trickser wird noch ein Wörtchen mitzureden haben. Das Schloss der bösen Königin verwandelt sich in der Fantasygeschichte in die Wallstreet-Börse, wo das Tricksen an der Tagesordnung ist und Emotionen keinen Platz haben. Spieglein, Spieglein an der Wand bringt die Wahrheit ans Licht – doch soll Reichtum die Welt der Gefühle ersetzen?

Wie im guten alten Märchen wird am Ende ein gemeinsames Fest gefeiert – die Welt scheint ein neues Gleichgewicht gefunden zu haben.

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Erstellt:
18. August 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 59sec

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