Beim DRK (von links): die beinden Geschäftsführer Rettungsdienst im Landkreis Nienburg gGmbH Martin Krone und Marcus Stövesand, Bundestagsabgeordneter Maik Beermann, Wachenleiter Klaus Mateske, DRK-Präsident Jan Ahlers und Mike Plate, Leiter Rettungsdienst im Landkreis Nienburg gGmbH. Abgeordnetenbüro Beermann

Beim DRK (von links): die beinden Geschäftsführer Rettungsdienst im Landkreis Nienburg gGmbH Martin Krone und Marcus Stövesand, Bundestagsabgeordneter Maik Beermann, Wachenleiter Klaus Mateske, DRK-Präsident Jan Ahlers und Mike Plate, Leiter Rettungsdienst im Landkreis Nienburg gGmbH. Abgeordnetenbüro Beermann

Nienburg 12.03.2017 Von Die Harke

Rund 50 Fahrten pro Tag

CDU-Bundestagsabgeordneter Maik Beermann informiert sich über die DRK-Rettungswache Nienburg

Seit einem knappen halben Jahr ist die Rettungswache des [DATENBANK=3712]DRK[/DATENBANK] an der Großen Drakenburger Straße in Nienburg in Betrieb. Anlass für den heimischen Bundestagsabgeordneten [DATENBANK=12]Maik Beermann[/DATENBANK] (CDU), sich vor Ort zu informieren. Beermann interessierte sich laut einer Pressemitteilung vor allem für die praktische Arbeit am neuen Standort und für die Struktur des Roten Kreuzes: Der Rettungsdienst im Kreisgebiet war in vier Lose aufgeteilt und europaweit ausgeschrieben worden. Für zwei Bereiche – darunter die Kreisstadt – ist künftig das DRK zuständig, für einen Bereich der ASB, den vierten Bereich decken beide gemeinsam ab.

Nach den Worten von DRK-Geschäftsführer [DATENBANK=3221]Marcus Stövesand[/DATENBANK] sei im Vorfeld keineswegs sicher gewesen, dass der Rettungsdienst in den Händen des Roten Kreuzes bleiben würde. Als das aber klar war, habe das DRK sein neues Konzept mit der Rettungswache an der Großen Drakenburger Straße als Kernstück in kürzester Zeit umgesetzt: Der alte Standort an der Moltkestraße sei, so Kreisgeschäftsführer Martin Krone, nicht mehr zeitgemäß gewesen.

Immerhin rücken die Fahrzeuge des DRK allein vom Standort Nienburg pro Tag mehr als 50 Mal zu Krankentransporten oder Rettungseinsätzen aus. Die Flotte umfasst ein Notarzteinsatzfahrzeug, drei Rettungswagen, vier Krankentransporter und einen weiteren Rettungswagen an der neuen, 24 Stunden besetzten Außenstelle in Lemke. Die Lage der Rettungswache direkt an den Bundesstraßen 6, 214 und 215 sei für den Rettungsdienst optimal: „Besser geht es nicht.“

Schwerpunkt liegt auf Aus- und Weiterbildung des Personals

Entscheidend für die Zukunftssicherheit des Rettungsdienstes ist nach Einschätzung Krones aber auch das qualifizierte Personal. [DATENBANK=3055]Mike Plate[/DATENBANK], Leiter Rettungsdienst beim DRK, verwies in diesem Zusammenhang auf das Berufsbild des Notfallsanitäters. Der löst den Rettungsassistenten ab; die neue Ausbildung dauere drei Jahre und sei erheblich umfangreicher. Das DRK Nienburg setze in diesem Bereich einen deutlichen Schwerpunkt: Der Rettungsdienst habe bereits 14 Mitarbeiter zu Notfallsanitätern ausgebildet. Ziel sei, 70 Prozent des Personals entsprechend fortzubilden. Damit gelte das DRK Nienburg als vorbildlich.

Beeindruckt zeigte sich Maik Beermann in diesem Zusammenhang von der engen Verzahnung zwischen haupt- und ehrenamtlichen Kräften. Ehrenamtliche Elemente seien nach den Worten [DATENBANK=3222]Martin Krones[/DATENBANK] entscheidende Bestandteile in der praktischen Arbeit des Roten Kreuzes und wirkten auch positiv auf die – bislang problemlose – berufliche Nachwuchsgewinnung: Die Beschäftigten seien in der Region verwurzelt, kennen Land und Leute und könnten eben auch auf starke ehrenamtliche Unterstützung setzen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete zog eine Bilanz: Seiner Einschätzung nach ist nicht nur die neue Rettungswache mit einem „deutlichen Mehrwert“ für die Menschen im Landkreis Nienburg verbunden. Es sei ein „Glücksfall“, dass das DRK bei der Ausschreibung des Rettungsdienstes den Zuschlag bekommen habe: „Damit bleibt uns ja auch erfahrenes, lokal verwurzeltes und qualifiziertes Personal dauerhaft erhalten.“ Das sei der Fall, bestätigte Geschäftsführer Marcus Stövesand: Er sieht im kreisweit neu zugeschnittenen Rettungsdienst und dessen konzeptioneller Umsetzung einen „großen Schritt nach vorn – qualitativ und strukturell“.

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Erstellt:
12. März 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 29sec

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