Aus ihrer Beratungstätigkeit im Familienservicebüro und im Team „Frühe Hilfen“ beim Landkreis Nienburg wissen Sandra Bischoff, Christine Ballerstaedt und Janina Schünemann (von links), was werdende Eltern interessiert. Landkreis Nienburg

Aus ihrer Beratungstätigkeit im Familienservicebüro und im Team „Frühe Hilfen“ beim Landkreis Nienburg wissen Sandra Bischoff, Christine Ballerstaedt und Janina Schünemann (von links), was werdende Eltern interessiert. Landkreis Nienburg

Landkreis 15.01.2018 Von Die Harke

Rund um Schwangerschaft und Geburt

Der Landkreis veranstaltet am 1. Februar erstmals eine Schwangerschaftsmesse

Das Familienservicebüro des Landkreises Nienburg veranstaltet erstmals eine Schwangerschaftsmesse für (werdende) Eltern, Fachkräfte und Interessierte in Kooperation mit dem Team Frühen Hilfen. Am Donnerstag, 1. Februar, findet von 17.30 bis 21 Uhr „Der große Tag – Alles rund um Schwangerschaft und Geburt“ im Kreistagssaal im [DATENBANK=661]Kreishaus am Schloßplatz[/DATENBANK] in Nienburg statt. Um eine Anmeldung wird gebeten. Mit dem Vortrag „Was braucht es zum Gebären – und was nicht?“ von Dr. Christiane Schwarz (Hebamme, Dr. rer. medic.) beginnt die Messe mit einem zentralen Thema, das werdende Eltern beschäftigt. Im Anschluss daran präsentieren die Helios Klinik Nienburg, das Johannes Wesling Klinikum Minden, die Aller-Weser-Klinken Verden und das Heidekreis-Klinikum Walsrode an Messeständen ihre Geburtsstationen. „Der Abend bietet damit eine hervorragende Gelegenheit für werdende Eltern, sich eine geeignete Klinik auszuwählen“, sagt [DATENBANK=4096]Lutz Sommerfeld[/DATENBANK] vom [DATENBANK=4778]FSB[/DATENBANK].

Er hat zusammen mit seinen Kolleginnen vom FSB und vom Team „Frühe Hilfen“ die Messe organisiert. „Das Themenspektrum und die Fragen der Betroffenen sind ungeheuer vielfältig“, weiß Sandra Bischoff aus ihrer Beratungserfahrung als Schwangerenberaterin.

„Das liegt unter anderem daran, dass es häufig spezielle Fragestellungen zum Thema Elternzeit und Elterngeld zum Beispiel von unverheirateten Paaren oder Alleinerziehenden gibt. Ich denke auch an die Frage der gemeinsamen Sorgerechtserklärung oder der Vaterschaftsanerkennung, die beide noch im Vorfeld der Geburt geklärt werden können. Und im Übrigen ändern sich Gesetze und Bestimmungen relativ schnell.“

Zum 1. Januar 2018 ist gerade das neue Mutterschutzgesetz in Kraft getreten. Danach soll es künftig keine Arbeitsverbote mehr gegen den Willen der Schwangeren an Sonn- und Feiertagen und ab 20 Uhr geben. Auch die Neuregelung zur Ausweitung des geschützten Personenkreises auf Schülerinnen, Auszubildende, Studentinnen, arbeitnehmerähnliche Selbständige und Frauen in Heimarbeit kann für werdende Mütter interessant sein.

Für den „Markt der Möglichkeiten“ im Rahmen der Messe sind mehr als ein Duzend Institutionen und Beratungsstellen eingeladen, die den Besucherinnen und Besuchern an den Marktständen ihre Angebote präsentieren und über finanzielle Unterstützung, Mutterschutz, Elternzeit, Sorgerecht sowie vielfältigste pädagogische Hilfsangebote informieren.

„Aber allein für die beiden Vorträge lohnt der Besuch der Schwangerschaftsmesse“, verspricht Janina Schünemann auch mit Blick auf das Schlussreferat von Dr. Jens Evers, niedergelassener Gynäkologe und ehemaliger Chefarzt der Gynäkologie des Krankenhauses Nienburg. Er greift thematisch auf, was zur ersten Untersuchung und Schwangerschaftsfeststellung gehört, wie eine normale Schwangerschaft aussieht, was geschieht, wenn etwas nicht wie gewünscht verläuft und wie Nachuntersuchung und Wochenbett in der Regel von Statten gehen.

Neben vielen Informationen und Gelegenheiten, individuelle Fragen zu stellen, gibt es zur Stärkung auch einen kleinen Snack. Deshalb wird um Anmeldung unter Telefon (05021)9677944 oder per E-Mail an fsb@kreis-ni.de gebeten.

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Erstellt:
15. Januar 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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