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Bei Hochwasser können Rundballen und Gehölzrückschnitt Abflusshindernisse sein unter anderem an der Große Aue bei Binnen. Foto: Landkreis

Bei Hochwasser können Rundballen und Gehölzrückschnitt Abflusshindernisse sein unter anderem an der Große Aue bei Binnen. Foto: Landkreis

Landkreis 11.01.2020 Von Die Harke

Rundballen und Gehölz gefährden den Wasserabfluss

Kreisverwaltung fordert auf: Überschwemmungsgebiete von Hindernissen freihalten

In unterschiedlichen Abständen führen anhaltender Regen und Schneeschmelze von Anfang November bis Ende März dazu, dass Wasserläufe über die Ufer treten und weite Gebiete überschwemmt werden.

Die Kreisverwaltung fordert Landwirte und Grundbesitzer auf, Abflusshindernisse von ihren Flächen in Überschwemmungsgebieten zu entfernen.

Im Kreisgebiet sind Überschwemmungsgebiete unter anderem an den Gewässern Weser, Große Aue und Steinhuder Meerbach gesetzlich festgesetzt. Weitere Überschwemmungsgebiete und die genauen Überschwemmungsgebietsgrenzen stellt die Kreisverwaltung als Kartenmaterial auf der Homepage des Landkreis zur Verfügung.

Wie die Kreisverwaltung mitteilt, werden häufig Rundballen und Rückschnitt von Bäumen und Hecken in Überschwemmungsgebieten gelagert. „Rundballen und Gehölzrückschnitt können wegen ihrer guten Schwimmfähigkeit bei Hochwasser leicht fortgeschwemmt werden und stellen unter Brücken oder vor Stauwehren als Abflusshindernis eine Gefahr für den schadlosen Hochwasserabfluss dar“, heißt es von der Verwaltung.

Der Landkreis weist daraufhin, dass Rundballen und Gehölzrückschnitt nur in der Zeit vom 1. April bis 31. Oktober genehmigungsfrei in Überschwemmungsgebieten gelagert werden dürfen. „Bei Hochwassergefahr sind sie auch innerhalb dieser Zeit unverzüglich zu entfernen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Für weitere Auskünfte steht der Fachdienst Wasserwirtschaft des Landkreises Nienburg unter Telefon (0 50 21) 96 73 56 zur Verfügung.

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Erstellt:
11. Januar 2020, 11:35 Uhr
Lesedauer:
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