Russisches Duo verhindert Sieg von Mick Schumacher

Russisches Duo verhindert Sieg von Mick Schumacher

Mick Schumacher fuhr zum ersten Mal in dieser Saison aufs Podest. Foto: James Gasperotti/ZUMA Wire/dpa

Sechs Runden vor Schluss musste er sich in Führung liegend seinem russischen Prema-Teamkollegen Robert Schwarzman geschlagen geben, der ihm mit frischeren Reifen keine Chance ließ. In der vorletzten Runde kam auch noch Schwarzmans Landsmann Nikita Masepin an Schumacher vorbei, der später an die Box gekommen war. „Die Jungs mit der anderen Strategie haben das Klasse gemacht“, sagte Mick Schumacher: „Wir haben das Maximum rausgeholt.“

Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher muss damit weiter auf seinen zweiten Sieg in der höchsten Nachwuchsrennserie warten - vor knapp einem Jahr hatte er auf dem Kurs bei Budapest das Sprintrennen gewonnen. „Warum ich hier gut fahre? Ich weiß es auch nicht“, sagte Mick Schumacher, der im Sprintrennen an diesem Sonntag den nächsten Angriff starten will.

In der verregneten Qualifikation hatte er sich den fünften Rang gesichert. Als die Roten Ampeln ausgingen, machte Mick Schumacher mit einem starken Start gleich zwei Plätze gut. Strategisch clever blieb er mit seinem Wagen vom italienischen Prema-Team länger draußen als einige Konkurrenten im Kampf um die Podestplätze über 37 Runden auf dem knapp 4,4 Kilometer langen Kurs.

Kurz nach dem Reifenwechsel wurde Mick Schumacher zwar vom britischen Pole-Mann Callum Ilott passiert. Er blieb aber dran und überholte etwa zur Rennhälfte mit einem sauberen Manöver den Konkurrenten und übernahm wieder die Führung. Er konnte sich danach nicht weiter absetzen und hatte gegen Schwarzman, der von Rang elf gestartet war, und Masepin - Startplatz 16 - keine Chance.

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