Die Riege der SG Pennigsehl/Liebenau in Merseburg. Foto: Lesemann

Die Riege der SG Pennigsehl/Liebenau in Merseburg. Foto: Lesemann

Merseburg 19.09.2020 Von Bernd Steinbeck

SG-Doppel holt erneut Edelmetall

Badminton: Luna Marquordt und Ida Scharsitzke belegen in Merseburg Rang drei im Doppel

In Merseburg wurde die dritte B-Rangliste des Deutschen Badmintonverbandes nach der Coronapause ausgetragen.

Neben den Startern der SG Pennigsehl/Liebenau, die teilweise schon die ersten beiden Turniere besucht hatten, war erstmals auch wieder der Nachwuchs des MTV Nienburg mit von der Partie.

Langsam aber sicher tasten sich Luna Marquordt und Ida Scharsitzke von der SG Pennigsehl/Liebenau an einen Turniersieg auf B-Ebene heran. Nach zwei dritten Plätzen in Kleinblittersdorf und Augsburg durften die beiden nun die Silbermedaille mit nach Hause nehmen. Das SG-Trainerteam mit Sarah Lesemann und Bastian Wiegmann war entsprechend zufrieden.

Im Einzel erwies sich die Hamburgerin Miya-Melayn Salaria als zu große Hürde für die Pennigsehlerinnen. Luna unterlag im Viertelfinale in drei Sätzen und wurde anschließend Fünfte. Ida musste sich eine Runde später geschlagen geben, durfte sich aber nach einem klaren 21:11, 21:12 gegen Leonie Wronna (MTV Nienburg) über Rang drei freuen.

Mit Platz vier im Mixed an der Seite von Matteo Schinzel (Sachsen-Anhalt) rundete Marquordt ihre gute Turnierleistung ab. Scharsitzke holte sich mit Tebbe Monsees den geteilten neunten Platz.

Die Jungen der SG hatten in Merseburg einen schweren Stand. Monsees und Linus Palatzky belegten im Einzel die Plätze 13 und 21. Nachdem Vin Assmus wegen einer Erkältung vorsorglich abgesagt hatte, startete Tebbe zusammen mit Hans Huß (Berlin). Nach gewonnenem Auftaktspiel verletzte sich der Berliner, damit landeten die beiden auf Rang acht. Einen Platz dahinter beendeten Linus Palatzky und Robin Wilewald (SG/MTV) das Turnier.

Bei seinem ersten Auftritt auf überregionaler Ebene zeigte Budh Sa Keo Boun Khoune (U13) vor allem im Jungen-Einzel eine gute Leistung und zog nach einem Zweisatz-Sieg gegen die Nummer drei der Setzliste aus Berlin in die Runde der letzten Acht ein.

Leider unterlag er in den folgenden Partien etwas unglücklich, sodass am Ende Rang acht zu Buche stand. Bei der U15 nahmen mit Robin Wilewald, Leonie Wronna, Neele Sakowski und Sarah Keo Boun Khoune gleich vier Nienburger Talente an der Mixed-Konkurrenz teil. Leonie sorgte hier mit Platz neun für das beste Ergebnis.

Die Badminton-Cracks des MTV Nienburg in Merseburg. Foto: Reichstein

Die Badminton-Cracks des MTV Nienburg in Merseburg. Foto: Reichstein

Sarah Keo Boun Khoune musste bereits in Runde eins der Einzel die Segel streichen. Durch eine Fußverletzung gehandicapt konnte sie läuferisch nicht dagegenhalten und unterlag im Auftaktmatch. Auch Robin Wilewald fehlte nach der Zwangspause deutlich die Matchpraxis, sodass auch er bereits im ersten Spiel unterlag.

Im abschließenden Doppel hatten vor allem die Jungen Pech mit der Auslosung. Robin erwischte gleich die Nummer drei der Setzliste, Noah Seol und Budh Sa in der U13 mussten sogar gegen die Nummer zwei antreten. Davon ließen sich die beiden nicht beeindrucken, nahmen ihren Gegnern gleich zu Beginn den ersten Satz ab und hatten sogar beim Spielstand von 20:19 im dritten Satz Matchball. Aber sie wurden zu ungeduldig, machten leichte Fehler, sodass am Ende die Gegner mit 22:20 als Sieger vom Feld gingen.

Bei den U15-Mädchen hatte der MTV gleich drei Doppel ins Rennen geschickt. Neele Sakowski spielte an der Seite von Katharina John, sie unterlagen zum Auftakt aber knapp mit 20:22 im Entscheidungssatz. Danach holten sie mit Platz neun noch das Optimum heraus.

Vereinskameradin Lejla Huric konnte mit ihrer neuen Partnerin Celina Ly (Celle) ihr erstes Spiel gewinnen und wurde am Ende mit Platz sieben belohnt. Für das Top-Ergebnis aus Nienburger Sicht sorgten Leonie Wronna und Sarah Keo Boun Khoune. Nachdem beide Partnerinnen der Mädchen am Donnerstag vor dem Turnier kurzfristig abgesagt hatten, stellte der Verband Leonie und Sarah kurzerhand zusammen auf.

Und das auf Anhieb sehr erfolgreich: Lediglich im Halbfinale zogen die Nienburgerinnen den Kürzeren. Alle anderen Partien konnten sie für sich entscheiden: im Spiel um Platz drei bezwangen sie die amtierenden Deutschen Meisterinnen in drei Sätzen.

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Erstellt:
19. September 2020, 15:55 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 56sec

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