SPD-Unterbezirksvorsitzender Grant Hendrik Tonne (Mitte) eröffnet die Ausstellung. Grosch

SPD-Unterbezirksvorsitzender Grant Hendrik Tonne (Mitte) eröffnet die Ausstellung. Grosch

Nienburg 16.05.2017 Von Die Harke

SPD vermisst Bürgermeister bei Eröffnung

„Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“: Ausstellung der SPD in Nienburg

„Die Debatte über das Agieren rechtsextremer und rechtspopulistischer Parteien in Nienburg geht weiter. Zur Aufklärung über die Gefahren, die von rechtem Gedankengut und Verhalten ausgehen, hat der SPD-Unterbezirk Nienburg nun eine Wanderausstellung der [DATENBANK=3864]Friedrich-Ebert-Stiftung[/DATENBANK] nach Nienburg geholt“, heißt es in einer Mitteilung der Sozialdemokraten: Die jugendgerecht aufbereitete Ausstellung erläutere viele Facetten rechtsextremen Verhaltens sowie rechter Einstellungen und grenze die Grundlagen der Demokratie klar davon ab. Bei der Ausstellungseröffnung am Freitag erklärte der Unterbezirksvorsitzende und Landtagsabgeordnete der SPD, [DATENBANK=513]Grant Hendrik Tonne[/DATENBANK]: „In einem freien Land können wir nicht verhindern, dass Rechtsextremisten und ähnliche Verfassungsfeinde durch die Straßen ziehen und ihre dumpfen Parolen grölen. Aber wir können entschieden dem Eindruck entgegentreten, dass sie hier toleriert werden, dass sie Straßen und Plätze dominieren können und dass sie glauben, das ,Volk' zu sein.“

Neben dem engagierten Eintreten gegen „Rechts“ sei für Tonne aber auch wichtig, über politische Bildung innerhalb wie außerhalb der Schule für die Demokratie und den Rechtsstaat zu werben.

„Besonders haben wir uns über die Gäste aus Sport, Politik, Freiwilliger Feuerwehr, Gewerkschaften, Rundem Tisch gegen Rassismus, [DATENBANK=147]Weser-Aller-Bündnis[/DATENBANK] für Demokratie und Zivilcourage sowie der Bürgerstiftung bei unserer Ausstellungseröffnung gefreut. Gemeinsam zeigen wir, dass in Nienburg über alle politischen Lager hinweg gegen Rechts zusammengearbeitet wird. Bedauerlich ist jedoch, dass der Nienburger Bürgermeister, Henning Onkes nach den hitzigen Debatten über den Umgang mit Rechtsextremen in Nienburg nicht dabei war“, ergänzte die SPD-Stadtratsfraktionsvorsitzende, [DATENBANK=84]Anja Altmann[/DATENBANK].

Die Nienburger SPD-Bundestagskandidatin und Geschichtslehrerin, [DATENBANK=262]Marja-Liisa Völlers[/DATENBANK], ergänzt: „Die Ausstellung ermuntert zu Zivilcourage und zeigt Wege auf, die Taktiken rechtsextremer und rechtspopulistischer Organisationen von damals wie heute zu entlarven und ihnen auf demokratischer Grundlage entgegenzutreten. Sie eignet sich daher besonders für Schulklassen und Jugendgruppen ab 14 Jahren.“

Für Schulklassen oder Jugendgruppen organisiert der SPD-Unterbezirk auf Anfrage auch einen kostenfreien Workshop mit externen Experten für das Thema. Die Wanderausstellung fußt auf den Grundwerten der pluralistischen Demokratie und wird aufgrund ihres überparteilichen Charakters regelmäßig von Schulen, Kommunen und anderen öffentlichen Trägern genutzt.

Bis Ende Mai steht die Ausstellung für Besucher zur Verfügung. Termine können vereinbart werden mit dem Büroleiter der Nienburger Kreis-SPD, Hannes Felix Grosch, unter Telefon (0 50 21) 37 38 odre per E-Mail an nienburg@spd.de .

Zum Artikel

Erstellt:
16. Mai 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 10sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.