Berlin 28.02.2018 Von Die Harke

Salzbelastung müsse reduziert werden

SPD-Bundestagabgeordnete der Weseranrainer setzen sich weiter für eine Verbesserung der Wasserqualität der Weser ein

Vergangene Woche haben sich in Berlin die [DATENBANK=4192]SPD[/DATENBANK]-Bundestagabgeordneten der Weseranrainer getroffen. Die Gruppe der Parlamentarier beschäftigt sich mit dem Thema der „Weserversalzung“. Sie setzen sich weiter für eine radikale Reduzierung der Einleitung von Salzabfällen aus der Kali-Industrie ein. Die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete [DATENBANK=262]Marja-Liisa Völlers[/DATENBANK] gehörte ebenfalls zur Gruppe: „Es gibt noch einiges zu tun, damit die Salzbelastung in der Weser reduziert wird. Die Weser ist für die Wirtschaft und den Tourismus von enormer Bedeutung.

Auch für die Bürgerinnen und Bürger in den Landkreisen Nienburg und Schaumburg ist der Fluss ein wichtiger Lebensmittelpunkt. Wir möchten den Prozess zusammen mit den LandrätInnen, PolitikerInnen, Gewerkschaften, aber auch gemeinsam mit der Kali-Industrie konstruktiv begleiten“, wird sie in einer Pressemitteilung zitiert. Eine Pipeline sei für die Sozialdemokraten keine Lösung. „Wir sind der festen Überzeugung, dass es in einem hochinnovativen Land wie Deutschland möglich sein muss, auch andere Wege beim Umgang mit den Abwässern zu finden. Über Forschung und Innovation sehen wir zudem die Möglichkeit, alte Arbeitsplätze zu stärken und neue zu schaffen.“

Hintergrund: Das Thema „Weserversalzung“ begleitet und betrifft die Weseranrainer schon viele Jahre. Während im Laufe der vergangenen drei Jahrzehnte viele Flüsse in Deutschland durch vielfältige (Schutz-)Maßnahmen wieder eine hohe Wasserqualität erreicht hätten, bliebe die Weser ein versalzenes Sorgenkind, das weiterhin die Gesundheit und die Lebensqualität der Anrainer bedrohe. „Auswirkungen sind ein stark angegriffenes Ökosystem und ein Versalzen des Grundwassers“, heißt es abschließend.

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Erstellt:
28. Februar 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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