Rebecca Göllner Die Harke

Rebecca Göllner Die Harke

07.08.2015 Von Rebecca Göllner

Samtpfote auf Abwegen

Von Rebecca Göllner Katzen haben ja bekanntlich sieben Leben. Kater Bibi hatte dazu noch jede Menge Glück. Der Stubentiger wurde seit Mittwoch von seinen Besitzern schmerzlich vermisst. Am Donnerstagabend machte sich Bibi durch klägliche Laute bemerkbar – hoch oben auf einem Baum sitzend. Vermutlich hatte er Angst, herunterzuspringen. Obwohl Katzen angeblich ja immer auf ihren Vorderpfoten landen. Seine Besitzer versuchten ihn zu locken, doch Bibi bewegte sich kein Stück. Also entschlossen sie sich dazu, die Nummer des Notrufs zu wählen. Die Feuerwehr rückte schließlich an, um mit Drehleiter zum Kater zu gelangen. „Diese Art von Einsätzen enden meist ohne Erfolg, da das technische Gerät einen Lärmpegel verursacht, welcher die Katzen meist noch höher in den Baum klettern lässt“, schreibt Feuerwehr-Pressesprecher Marc Henkel. Doch obwohl die Samtpfote vorher so ängstlich war, schien Bibi der Einsatz der Feuerwehr kalt zu lassen. „Völlig unbeeindruckt beobachtete er das Treiben unter ihm. Zusammen mit der Besitzerin und einem Feuerwehrmann fuhr man mit dem Korb der Leiter in den Baum hinein. Ganz zur Verwunderung der Einsatzkräfte ließ sich der Kater greifen und in eine Transportbox stecken. Auf dem Boden angekommen, waren die Besitzerin und deren Familie überglücklich, den als Unglückskater bekannten Vierbeiner wiederzuhaben“, schreibt Henkel.

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Erstellt:
7. August 2015, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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