Daniel Schmidt DH

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Kolumnen 14.01.2018 Von Daniel Schmidt

Sauberer Sport im Trend

Bedauerlicherweise muss die Frage nach sauberem Sport zu oft gestellt werden, die Betrügereien mit unerlaubten Mitteln werden leider Gottes wohl nie komplett abreißen. Da kommt die Meldung aus Skandinavien gerade recht – Plogging heißt die neue Trendsportart, die in Schweden zunehmend in den Blickpunkt rückt und wünschenswerter Weise auch von möglichst vielen Ländern übernommen werden sollte. Beim Plogging – in diesem Wort verschmelzen das schwedische Wort „plocka“ (aufheben) und Jogging – bekommt tatsächlich der oft zitierte saubere Sport im wahrsten Sinne des Wortes zur Geltung.

Jogger drehen ihre Runden im Stadtpark oder auf den Straßen der City und bleiben unterwegs immer wieder stehen und sammeln herumliegenden Müll auf. Das beansprucht zusätzliche Muskelgruppen und die Reinigungsdienste freuen sich gleichzeitig über eine willkommene Unterstützung. Erik Ahlström gilt als Gründer dieser Plogging-Bewegung und war von den Müllansammlungen in Schwedens Hauptstadt Stockholm entsetzt. Also fing er an, seine Laufbegeisterung noch einen Tick sinnvoller zu machen. Natürlich blieb seine „Sammelleidenschaft“ auf offener Straße nicht lang unbemerkt – die „Follower“-Gemeinde wird zunehmend größer...

Und wie sieht es bei Ihnen in Sachen Müllentsorgung aus? Ein Blick auf die Homepage der BAWN Nienburg genügt und die Müllentsorgung geht wieder einfach und vor allem auch korrekter von der Hand. Verkaufsverpackungen, heiße Asche oder haushaltsübliche Werstoffe aus Kunststoff zählen nicht zum Restmüll. Zeitschriften, Bücher oder Zigarettenschachteln kommen in die Altpapiertonne, Saft- und Milchkartons, verschmutzte Papiere oder Fotos dagegen nicht. Ihre Biotonne freut sich auf gekochte Speisen, Fisch, Fleisch, vertrocknetes Brot oder auch Gemüse- und Obstreste. Speiseöle, Straßenkehricht oder Tierstreu hat dafür wiederum nichts in der Biotonne zu suchen.

Die gelbe Wertstofftonne schluckt mit Vorliebe Kunststoffe wie Spielzeug, Plastikflaschen, Beutel oder Folien hinunter, sagt bei Metallen wie Nägeln, Töpfen, Getränkedosen, Besteck und Werkzeug nicht nein. Ebenfalls erlaubt sind Verbundstoffe wie beispielsweise Getränke- und Milchkartons sowie Styropor. Restabfälle und Wertstoffe wie Glas, Papier und Bioabfall kommen dagegen nicht in die Wertstofftonne, Regenschirme Druckerkartuschen oder der Schulranzen ebenfalls nicht.

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Erstellt:
14. Januar 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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