Manon Garms DH

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Kolumnen 09.06.2017 Von Manon Garms

Schönheiten der Natur

Guten Tag

Wenn die Kommunen ihrer Aufgabe nachkommen und die Grünstreifen entlang von Straßen und Wegen mähen, halten die meisten Bürger das für vollkommen normal. Und einem Großteil wird es auch wahrscheinlich nicht einmal besonders auffahllen. Kritik an einer zu rabiaten Mähweise kommt hingegen häufig von den Naturschutzverbänden. So beschwerte sich kürzlich [DATENBANK=2400]NABU-Vertreter Klaus Hellmund[/DATENBANK] im Nienburger Stadtentwicklungsausschuss. Er bat die Stadt, die Wegerandstreifen doch nicht immer so „golfplatzmäßig“ zu mähen. „Das sind potenzielle Brutmöglichkeiten“, so Hellmund im Hinblick darauf, dass Lebensraum für Tiere nicht zerstört werden dürfe.

Dass der Lebensraum für Fauna und Flora von den Verantwortlichen aber sehr wohl geschützt wird, beweist jetzt die Beobachtung einer HARKE-Leserin. Sie schreibt: „Jetzt fanden im Landkreis Nienburg pünktlich zum Sommeranfang Mäharbeiten statt. Unter anderem wurden auch die Seitenstreifen der B214 zwischen Erichshagen und Steimbke vom hohen Gras befreit.

Und da fiel mir eine Akelei ins Auge, die von den Mäharbeiten verschont worden war. Und etwas weiter stand um einen Leitpfahl ein Margeritenbusch. Ich finde es wirklich wunderschön, wenn nicht alles rigoros dem Mähwerk zum Opfer fällt, und möchte mich auf diesem Wege bei dem Menschen bedanken, der auch ein Auge auf die Schönheiten in der Natur hat.“

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Erstellt:
9. Juni 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 38sec

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