Fährvereins-Vorsitzender Michael Schwessinger (rechts) begrüßt den 10000. Zweiradfahrer auf der Weserfähre Schweringen, eine Motorradfahrerin aus Bremervörde. Foto: Klawitter

Fährvereins-Vorsitzender Michael Schwessinger (rechts) begrüßt den 10000. Zweiradfahrer auf der Weserfähre Schweringen, eine Motorradfahrerin aus Bremervörde. Foto: Klawitter

Schweringen 11.08.2020 Von Die Harke

Schon 10.000 Zweiradfahrer übergesetzt

Weserfähre Schweringen hat Konjunktur: Viele Fahrgäste aus dem Landkreis

Am Sonntagnachmittag begrüßte der Vorsitzende des Schweringer Fährvereins, Michael Schwessinger, den 10.000. Zweiradfahrer des Jahres auf der Fähre.

Eine Motorrradfahrerin aus Bremervörde erhielt als Prämie die Kappe der Schweringer Fähre sowie die Schweringer Fährchronik und Kostproben des „Schweringer Fährwassers“ und des „Schweringer Heimatfreundes.“

Die seit Juli am Fährplatz aufgebaute „Hol-Ü-Bar“ eines ortsansässigen Gastronomen beteiligte sich mit einem Gutschein für zwei Personen für die hausgemachten Bio-Burger mit Pommes und Getränk. Überrascht nahmen die beiden Biker die Glückwünsche entgegen, während Fährmann Kurt Klawitter den Moment mit der Kamera einfing.

Schon im vergangenen Jahr hatte die Fähre die 10000er-Marke von Zweiradfahrern erreicht. „In diesem Jahr freut es uns, dass die Rundtour über die Fähre nicht nur von Weser-Radwanderweg-Touristen, sondern insbesondere an Wochenenden von Zweiradfahrern aus dem Landkreis vermehrt frequentiert wird“, stellt der Vorsitzende des Fährvereins fest.

„Unsere Kurzarbeit im Mai und Juni konnten wir mit dem 1. Juli beenden und fahren seitdem wieder nach unserem Fahrplan. Für die Landwirte, die im Juli und August ihre Ernte eingefahren haben, war das natürlich sehr wichtig.“

Die Fähre verkehrt im August und September aktuell wieder nach dem Standard-Fahrplan montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr und Samstag, sonn- und feiertags von 10 bis 18 Uhr.

Die maximale Anzahl der Fahrgäste pro Überfahrt ist coronabedingt allerdings auf 20 beschränkt unter Einhaltung der Sicherheitsabstände. Das Fährentgelt entrichten die Fahrgäste selbstständig in einer eigens auf der Fähre aufgestellten „Pandemiekasse“. „Wir vertrauen unseren Gästen und bisher hat das hervorragend funktioniert“, sagt Michael Schwessinger.

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Erstellt:
11. August 2020, 17:16 Uhr
Lesedauer:
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