Die erfolgreichen Fahrer und Helfer: Pascal Lühring, Michael Rabe, Jan Schliestedt, Oliver Groß, Michaela Kernein, Heiko Plumhoff (hinten von links) sowie Tim Geisler, Dieterich u. Tochter Denise Kernein, Marius Friemelt, Hauke Plumhoff (vorn v.l.). Klusmann

Die erfolgreichen Fahrer und Helfer: Pascal Lühring, Michael Rabe, Jan Schliestedt, Oliver Groß, Michaela Kernein, Heiko Plumhoff (hinten von links) sowie Tim Geisler, Dieterich u. Tochter Denise Kernein, Marius Friemelt, Hauke Plumhoff (vorn v.l.). Klusmann

Destel/Linsburg 20.09.2017 Von Die Harke

Schrecksekunde für Markus Friemelt

Motorsport: Erst heißer Wasserdampf im Gesicht, dann auf Gesamtplatz vier verbessert

Für das Team des [DATENBANK=952]MSC Linsburg[/DATENBANK] stand in Destel der finale Saisonlauf der nordwestdeutschen Meisterschaft auf dem Programm. Für den MSC waren im Junioren-Cup Hauke Plumhoff und Denise Kernein am Start, in der Klasse 1 Marius Friemelt. Das Racing Team Glissen, das in Destel nur mit wenigen Starten dabei sein konnte, schloss sich daher dem MSC Linsburg an und war mit Tim Geisler (Junioren Cup) und Niko Wellbrock (Klasse 3) mit von der Partie. Aufgrund der Regenfälle war die Bahn nicht sehr schnell, in den Läufen wurden hauptsächlich Runden gefahren, kaum Dreher erwirtschaftet und keine Überschläge eingefahren. Marius Friemelt fuhr am ersten Renntag auf Platz drei in seiner Klasse, Niko Wellbrock auf Platz fünf. Bei den Junioren erreichte Denise Kernein den dritten, Hauke Plumhoff und Tim Geisler teilten sich Platz fünf.

Einen Tag später wurde die Rennstrecke von Runde zu Runde trockener und die Rennen spektakulärer, diverse Schäden an den Boliden der Linsburger blieben nicht aus. In den jeweiligen Klassen belegte Friemelt vor dem finalen Durchgang Rang fünf, Kernein Rang drei, Plumhoff den fünften und Geisler den zehnten Rang.

Die finalen Läufe am Nachmittag wurden auf einer trockenen und schnellen Strecke ausgefahren. In Klasse 4 flogen bei Plumhoff nach einem Crash mit einem gegnerischen Wagen die Gänge bei seinem Renner heraus. Marius Friemelt kümmerte sich um den Schaden und bekam dabei heißen Wasserdampf ins Gesicht – nur durch die schnelle Hilfe der Sanitäter und Innenkreishelfer sind ihm schwerere Verletzungen wohl erspart geblieben.

Hauke Plumhoff beendete das Rennwochenende auf Rang fünf, Kernein fuhr weitere Punkte ein und feierte mit 285 Punkten in der Klasse 4 den Gesamtsieg. Nur noch wenige Punkte konnte dagegen Tim Geisler einfahren – Platz elf. In der Klasse 1 verlief der letzte Lauf für Marius Friemelt erfolgreich. Dank eines spektakulären Überschlags und mehrerer Dreher konnte er bis zu einem wiederholten Antriebswellenschaden 140 Punkte sammeln und verbesserte sich am Ende noch auf Gesamtrang vier.

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Erstellt:
20. September 2017, 21:00 Uhr
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