Sie wollen Schule und Wirtschaft zusammenbringen (von links): Schuldirektor Joachim Schmaeck (Oberschule Marklohe), Walter Eisner (Bürgermeister der Samtgemeinde Liebenau), Rainer Struck (Oberschule Marklohe), Michael Kahlstorff (Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft), Christian Alvermann (Wirtschaftsförderer Zweckverband Linkes Weserufer), Dr. Inge Bast-Kemmerer (Bürgermeisterin der Samtgemeinde Marklohe) und Tobias Niggemann (Oberschule Liebenau). Oberschule Marklohe

Sie wollen Schule und Wirtschaft zusammenbringen (von links): Schuldirektor Joachim Schmaeck (Oberschule Marklohe), Walter Eisner (Bürgermeister der Samtgemeinde Liebenau), Rainer Struck (Oberschule Marklohe), Michael Kahlstorff (Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft), Christian Alvermann (Wirtschaftsförderer Zweckverband Linkes Weserufer), Dr. Inge Bast-Kemmerer (Bürgermeisterin der Samtgemeinde Marklohe) und Tobias Niggemann (Oberschule Liebenau). Oberschule Marklohe

Marklohe 28.06.2017 Von Die Harke

Schüler und Betriebe zusammenbringen

Nachwuchsoffensive der Oberschulen Marklohe und Liebenau: Ausbildungsleiter und Auszubildende kamen nach Marklohe

In der Oberschule Marklohe fand jetzt die gemeinsame Duale kommunale Nachwuchsoffensive der Oberschulen Marklohe und Liebenau statt. Die Schüler hatten dabei die Gelegenheit, 35 Ausbildungsberufe und deren Betriebe näher kennenzulernen. Die Betriebe kamen in erster Linie aus Marklohe, Liebenau und Umgebung und wurden vorher von den Lehrern und Wirtschaftsförderer Christian Alvermann im Unterricht vorgestellt, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Samtgemeinde Marklohe, der Samtgemeinde Liebenau, der Oberschule Marklohe und der Oberschule Liebenau.

Das Veranstaltungsformat sieht vor, dass die Schüler ihre heimischen Wunschbetriebe über mehrere Stufen hinweg möglichst intensiv persönlich kennenlernen. Hierzu zählte bei der Hauptveranstaltung in der [DATENBANK=827]Oberschule Marklohe[/DATENBANK] die praktische Berufsweltorientierung mit ihren zahlreichen Berufsstationen, wo die Auszubildenden ihre jeweiligen Betriebe von der praktischen Seite her präsentierten.

Im letzten Teil der Veranstaltung ging es um persönliche Begegnungen mit den Ausbildungsleitern der Betriebe, wobei die Schüler vor der Wahl standen, drei von 35 Berufen näher kennenzulernen und möglichst ihren Wunschbetrieb für das Praktikum zu finden.

Erfolgreiche Praktika führen zu gelungenen Ausbildungsverhältnissen

Ziel des Veranstaltungsformats ist die Anbahnung möglichst passgenauer Betriebspraktika. Erfolgreich durchlaufene Betriebspraktika sind der entscheidende Baustein, um zielführend zu gelungenen Ausbildungsverhältnissen zu kommen.

[DATENBANK=2128]Schulleiter Joachim Schmaeck[/DATENBANK] von der Oberschule Marklohe und Marklohes [DATENBANK=116]Samtgemeindebürgermeisterin Dr. Inge Bast-Kemmerer[/DATENBANK] hießen die Schüler beider Schulen und die teilnehmenden Unternehmen willkommen. Schmaeck forderte die Schüler auf, die sich bietenden Chancen gut zu nutzen, die zahlreichen Betriebe persönlich kennenzulernen und gezielt Kontakte zu knüpfen.

Er dankte den Organisatoren der Veranstaltung, Rainer Struck (Oberschule Marklohe), Tobias Niggemann (Oberschule Liebenau), Michael Kahlstorff (Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft) und [DATENBANK=684]Christian Alvermann[/DATENBANK], Wirtschaftsförderer des Zweckverbands Linkes Weserufer.

Dr. Bast-Kemmerer betonte auch im Namen von Liebenaus [DATENBANK=152]Samtgemeindebürgermeister Walter Eisner[/DATENBANK] die hohe wirtschaftliche Bedeutung der heimischen mittelständischen Ausbildungsbetriebe für die Kommunen und die großen Potenziale dieser Betriebe gerade auch für die Jugendlichen. Die heimischen Ausbildungsbetriebe sorgten dafür, dass die Jugendlichen vielversprechende wirtschaftliche Chancen und Perspektiven vor Ort geboten bekämen.

Diese seien den Jugendlichen, die mit der Arbeitswelt nur äußerst selten in Kontakt stünden, häufig unbekannt. Gerade auch hierfür sei die Veranstaltung da, so Dr. Inge Bast-Kemmerer.

Vor dem Hintergrund des Mangels an Bewerbern in zahlreichen Betrieben auf der einen Seite und der großen beruflichen Chancen für die Schüler auf der anderen Seite wollten sich die Samtgemeinde Marklohe und die Samtgemeinde Liebenau gemeinsam mit den örtlichen Schulen und der kommunalen Wirtschaftsförderung weiterhin dafür einsetzen, Schüler und heimische Betriebe möglichst intensiv persönlich zueinanderzubringen, mit dem Ziel, Warteschleifen und Abbrecherquoten zu reduzieren und gelungene Ausbildungsverhältnisse vor Ort und in der Region anzubahnen.

„Dieser großen Herausforderung für die Kommunalentwicklung wollen sich alle Beteiligten weiterhin stellen“, heißt es abschließend.

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Erstellt:
28. Juni 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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