Heemsens Samtgemeindebürgermeister Fietze Koop. Archiv

Heemsens Samtgemeindebürgermeister Fietze Koop. Archiv

Heemsen 26.11.2016 Von Edda Hagebölling

Schule, Dorfentwicklung, Feuerwehr

Die Harke am Sonntag im Gespräch mit Heemsens Samtgemeindebürgermeister Fietze Koop

Die Entwicklung der Schul- und Vorschullandschaft, die Dorfentwicklung und die Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans sind die zentralen Themen, mit denen sich Politik und Verwaltung in der Samtgemeinde Heemsen im kommenden Jahr auseinanderzusetzen haben. Im Gespräch mit der Harke am Sonntag blickt Samtgemeindebürgermeister [DATENBANK=1463]Fietze Koop[/DATENBANK] kurz auf das – nicht so erfreuliche – zu Ende gehende Jahr zurück. Gleichzeitig schildert er, warum es auch im neuen Jahr genug zu tun geben wird. „Wir haben unendlich viel Zeit und Arbeit in den Erhalt des Oberschulstandortes investiert und sind am Ende trotzdem in dem von uns angestrengten Rechtsverfahren unterlegen“

Das endgültige Aus für den Oberschulstandort Heemsen hat die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung sehr getroffen. „Wir haben unendlich viel Zeit und Arbeit in den Erhalt des Oberschulstandortes investiert und sind am Ende trotzdem in dem von uns angestrengten Rechtsverfahren unterlegen“, ruft Koop in Erinnerung. Nachdem man sich von diesem Schreck erholt habe, gelte es jetzt, die samtgemeindeinterne Schul- und die Vorschullandschaft weiterzuentwickeln. Den Überlegungen zugrunde gelegt werden die für Grundschulstandorte Drakenburg, Haßbergen und Heemsen prognostizierten Schülerzahlen bis 2022.

Ein weiteres großes Thema wird die Dorfentwicklung. Nachdem das Land Niedersachsen grünes Licht gegeben hat für die Aufnahme der Region Haßbergen-Heemsen-Rohrsen in das Dorferneuerungsprogramm – Drakenburg wird separat gefördert – gilt es jetzt, die Bürgerinnen und Bürger zu informieren und dafür zu gewinnen, in den geplanten Arbeitskreisen mitzuwirken. „Öffentliche Projekte werden mit bis zu 73 Prozent gefördert, Privatpersonen erhalten bis zu 30 Prozent. Das ist eine Riesenchance“, so Fietze Koop. Eine öffentliche Informationsveranstaltung hat die Samtgemeindeverwaltung für Februar 2017 ins Auge gefasst.

Thema Einheitsgemeinde ad acta gelegt

Für die Verwaltung erst einmal ad acta gelegt ist das Thema „Einheitsgemeinde“. Die Gemeinden Haßbergen, Heemsen und Drakenburg hatten sich, wie berichtet, dafür ausgesprochen, die Überlegungen weiter zu verfolgen, in Rohrsen hatte man sich jedoch mehrheitlich dagegen ausgesprochen. „Eine Einheitsgemeinde birgt besonders für weniger finanzstarke Gemeinden große Chancen, maßgeblich ist jedoch der Wille der Politik. Solange aus Rohrsen kein neuer Vorstoß kommt, hat sich das Thema für die Verwaltung erledigt“, so Koop.

Ein weiteres beherrschendes Thema war – naturgemäß – die Kommunalwahl am 11. September. Die weitreichendsten Änderungen gab es in Drakenburg und Haßbergen. Da in beiden Kommunen die Bürgermeister nicht wieder kandidierten, galt es, in Drakenburg Ute Paczkowski als Nachfolgerin von Klaus Timke und in Haßbergen Mario Heuer als Nachfolger von Burkhard Schmädeke zu gratulieren. In Heemsen und Rohrsen dagegen wurden die langjährigen Amtsinhaber Henry Koch und Fritz Bormann in ihren Ämtern bestätigt.

Gut aufgestellt ist die Samtgemeinde Heemsen in puncto Flüchtlinge. Deren Zahl ist mit 110 schon seit längerem konstant. Alle seien gut untergebracht, und auch die Betreuung der Frauen, Männer und Kinder laufe Dank des Engagements zahlreicher Ehrenamtlicher gut.

Zum Artikel

Erstellt:
26. November 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 27sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.