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Die Grundschule in Hoya. Foto: Achtermann

Die Grundschule in Hoya. Foto: Achtermann

Hoya 27.11.2019 Von Horst Achtermann

Schulen sehen sich gut aufgestellt

Schulleiter aus der Grafschaft Hoya ziehen Bilanz / Kultusminister Grant Hendrik Tonne Donnerstag in Bücken

In der Schulausschusssitzung der Samtgemeinde Grafschaft Hoya am Montag berichten die Schulleiter der Grundschulen über die wesentlichen Punkte ihrer Schulen.

Schulleiter Joachim von Lingen aus der Kapitän-Koldewey-Grundschule Bücken sagte, dass 103 Kinder von neun Lehrkräften unterrichtet werden. Die Unterrichtsversorgung liege „zielgenau bei 100 Prozent“.

Ein „Bufdi“ sei assistierend im Unterricht mehrerer Klassen tätig. Schwerpunkt der Schulentwicklung sei die Arbeit am schuleigenen Medienkonzept „Bildung in einer digitalen Welt“ sei durch das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung angelaufen. Im siebten Jahr nehme die Schule am Präventionsprojekt „Klasse 2000“ teil, finanziert vom Landkreis Nienburg.

„Das entsprechende Siegel wurde unserer Schule auch für die Jahre 2019 bis 2021 zuerkannt.“ In einer Projektwoche „Abenteuer Zukunft“ hätten sich Lehrer und Schüler mit Perspektiven auseinandergesetzt: „Damit tragen wir dem Anspruch einer ,Entdeckerschule´ Rechnung.“ Am heutigen Donnerstag werde der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne in Bücken sein im Rahmen des Projektes „Bildung 2040“.

Cornelia Kehlbeck-Raupach berichtete für die Gretel-Bergmann-Grundschule Eystrup und deren Außenstelle Hassel. 210 Kinder (157 in Eystrup und 53 in Hassel) würden dort von 13 Lehrkräften unterrichtet. Ziel für die nächste Zukunft sei das Zusammenführen beider Schulstandorte zu einem effektiven System. „Das kann durch einzelne Lehrkräfte an beiden Standorten in Sport, Musik und Religion geschehen.“

Cornelia Kehlbeck-Raupach sprach von vielen gemeinsamen Schulveranstaltungen und gemeinsamen Dienstbesprechungen in schulischen Gremien. Die Zusammenführung werde unter Berücksichtigung „unsres Schulprofils im Schulalltag“ als „Sportfreundliche Schule“, „Umweltschule“ und „Schule ohne Rassismus“ geschehen. Die ausgeschriebene Konrektorinnenstelle habe gute Aussichten auf Besetzung.

Liane Ehbrecht hat die Schulleitung in der Grundschule am Weserbogen in Wechold. 94 Schüler würden dort von sechs Lehrkräften unterrichtet, der Pflichtunterricht werde vollständig erteilt. Fünf Inklusionskinder besuchten den Unterricht.

Im Januar würden neue Schülerhelfer von der Polizei Nienburg, vom Kreisjugendring und einer Lehrerin ausgebildet. Zu Beginn des Schuljahres hätten mehrere Planungstreffen mit den Kindergärten „Gänseblümchen“ und „Waldwichtel“ stattgefunden, um die künftige Zusammenarbeit zu konkretisieren.

Die vorschulische Arbeit (Brückenjahr) werde in den Kindergärten durchgeführt. Zurzeit würden an der Schule Glasfaserleitungen gelegt, um eine konstante Internetverbindung gewährleisten zu können, erläutert Liane Ehbrecht.

Sandra Philipp-Asmus ist seit August 2018 Leiterin der Grundschule in Hoya. In der über 150 Jahre alten Schule würden 170 Schüler in neun Klassen unterrichtet.

Der dritte Jahrgang sei dreizügig, die Schule sei „sehr gut versorgt, eine 100-prozentige pädagogische Grundversorgung“. Zwei neue Lehrkräfte seien eingestellt worden, davon eine für Sprachförderung. Die Anwärterin habe ihre Prüfung mit Erfolg absolviert. Eine FSJ-lerin sei im Ganztag tätig.

Das Schulentwicklungsziel 2018/2019 sei mit einem abgestimmten Vorgehen bei Regelverstößen mit neuer Schulordnung abgeschlossen und tragfähig umgesetzt worden. Eltern und Schüler hätten unterschrieben. Es gebe auch Abordnungen von Lehrern: 18 Stunden von der Gutenbergschule, 14 Stunden vom Gymnasium Bruchhausen-Vilsen und acht Stunden an die Grundschule Wechold.

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Erstellt:
27. November 2019, 19:35 Uhr
Lesedauer:
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