27.10.2013

Schulkinder und Himmelsthür-Bewohner auf dem Bauernhof

Gelebte Inklusion: Auf dem Bauernhof der Familie Hogrefe in Gadesbünden trafen jetzt Kinder der Grund- und Oberschule Heemsen und Bewohner der Behinderten-Einrichtung Himmelsthür aus Holtorf aufeinander. Die Schülerinnen und Schüler um Lehrerin Monika Frankenhauser waren zu Hogrefes gekommen, weil sie beim Erntefest in Gadesbünden auf den Wagen mit der Mühle aus der „Kattenkule“ aufmerksam geworden. Sie wollten eigentlich nur wissen, was es mit so einer Mühle, mit der früher das Getreide gemahlen wurde, auf sich hat. Und weil sie schon einmal da waren, sahen sie sich auch gleich auf dem gesamten Hof um. Sie erlebten, wie eine Kuh kalbte und trafen auf ein Gruppe von Erwachsenen, die sich auf dem Hof nützlich machten, Tiere streichelten oder einfach nur auf dem Hof umher gingen. „Das Projekt mit dem Himmelsthür-Wohnheim läuft bereits seit drei, vier Jahren“, berichtet Matthias Hogrefe. Immer donnerstags von 10 bis 12 Uhr kommt eine Gruppe von Frauen und Männern mit Behinderung in Begleitung ihrer Betreuer nach Gadesbünden, die es einfach nur genießen, sich auf einem Bauernhof aufhalten zu können. Angefangen hatte alles damit, dass sich einer der Bewohner zu seinem Geburtstag nichts anderes gewünscht hatte, als einmal in seinem Leben einen richtigen Bauernhof zu sehen.

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Erstellt:
27. Oktober 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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