Freuen sich schon auf die Zeit, in der die Schulküche nutzbar sein wird (von links): Patrick Lahmer, Uwe Plorin und Stefan Bärwald. Foto: Garms

Freuen sich schon auf die Zeit, in der die Schulküche nutzbar sein wird (von links): Patrick Lahmer, Uwe Plorin und Stefan Bärwald. Foto: Garms

Erichshagen-Wölpe 08.11.2020 Von Manon Garms, Von Die Harke

Schulküche wartet auf ihren Einsatz

Heka und Förderverein finanzieren Projekt für die Grundschule am Bach

Die Grundschule am Bach hat Ende des vergangenen Jahres eine neue Schulküche bekommen, um mit den Schulkindern das Backen, Kochen und Brutzeln von der Pike auf lernen zu können. Die offizielle Übergabe sollte eigentlich schon längst stattgefunden haben, ist aber wegen der Corona-Pandemie verschoben worden.

Jetzt hat Schulleiter Uwe Plorin sich zumindest schon einmal mit Heka-Geschäftsführer Patrick Lahmer und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Schul-Fördervereins, Stefan Bärwald, getroffen. Die Firma Heka hat zur Finanzierung der Schulküche einen fünfstelligen Betrag und damit den Löwenanteil beigesteuert; zudem hatte der Förderverein einen beträchtlichen Betrag zur Restfinanzierung beigefügt. Heka stellte darüber hinaus für den Aufbau und den Anschluss der Geräte das Personal.

Es ist wichtig, die Bildung hier vor Ort zu unterstützen.

Patrick Lahmer, Heka-Geschäftsführer

„Das Ergebnis ist tatsächlich ein wahr gewordener Traum“, sagt Plorin. Er erinnert sich noch gut daran, wie es vorher war: „Als die Grundschule zur Jahrtausendwende von der Verdener Landstraße in die Waldstraße wechselte – man wechselte die Örtlichkeiten mit der Orientierungsstufe, die später flächendeckend im Land abgeschafft wurde – da gab es nur einen kleinen schlauchähnlichen Raum, in der eine Behelfsküche untergebracht war. Lediglich eine halbe Klasse konnte dort dicht gedrängt an viel zu wenigen Arbeitsplätzen arbeiten.“

Das hat sich jetzt grundlegend geändert, und der Schulleiter freut sich besonders darüber, dass die neue Schulküche ein lichtdurchfluteter Raum ist und dass die Arbeitsflächen verschiedene Höhen haben – geeignet dafür, dass sowohl Lehrende als auch kleinere und größere Schülerinnen und Schüler bequem an ihnen arbeiten können. Bärwald gefallen insbesondere die drei Induktionsherde, bei denen niemand Angst haben muss, dass ein Kind einmal mit der Hand auf die Platte fasst. „Die Platte wird nicht heiß, sondern nur der Topf“, sagt Bärwald.

Damit diese große Küche realisiert werden konnte, mussten zwei kleinere Räume, die sich hinter dem „Küchenschlauch“ befanden, weichen, es mussten Wände gerissen und andere Baumaßnahmen angebahnt werden, um auf die entsprechende Größe zu kommen. „Nach statischen Berechnungen und einiger Überzeugungsarbeit hatte der Schulträger auch Gefallen an der Sache gefunden“, sagt Plorin, der froh ist, dass es mit der Finanzierung des Projektes so gut geklappt hat. Für Heka-Geschäftsführer Patrick Lahmer ist das Sponsoring selbstverständlich: „Es ist wichtig, die Bildung hier vor Ort zu unterstützen.“

Die Schüler können nun mit einer ganzen Klasse die Küche gleichzeitig an vier langen Tresen nutzen. Die Herde, zwei Kühlschränke und ein Geschirrspüler lassen keine Wünsche mehr offen. Farblich harmoniert das Mobiliar mit dem Blau des strapazierfähigen Fußbodens.

„Wenn die Corona-Pandemie-Auswirkungen nicht mehr so stark sind, kann die Küche von den rund 320 Kindern endlich genutzt werden“, sagt Plorin: „Es ist zu hoffen, dass bald die Kinder in der Küche ihre Talente entdecken können und vielleicht schon die ersten Weihnachtsplätzchen die Küche noch in diesem Winter verlassen können – zumindest jene, die den Mündern der backenden Kinder entgehen konnten. Die besten Voraussetzungen sind nun vorhanden.“

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Erstellt:
8. November 2020, 17:45 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 31sec

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