Dörthe Schulze-Berge (rechts) und Claudia Pechstein standen gemeinsam auf dem Treppchen. Menze

Dörthe Schulze-Berge (rechts) und Claudia Pechstein standen gemeinsam auf dem Treppchen. Menze

Speedskaten 02.09.2019 Von Die Harke

Schulze-Berge mit Claudia Pechstein auf dem Podest

Nienburger Skater schneiden bei Wettkämpfen in Berlin gut ab

Berlin. Dörthe Schulze-Berge vom GC Nendorf nahm an der 28. Runners City Night in Berlin teil. Die Strecke führte über zehn Kilometer mehrfach den Kuhdamm rauf und runter. Das Ziel lag auf Höhe der Gedächtniskirche. Bei diesem Rennern starten die Inlineskater wie Schulze-Berge traditionell vor den Läufern. Für eine tolle, einmalige Stimmung sorgten die vielen Menschen und Musikgruppen entlang der Strecke. Mit einer Zeit von 19:08 Minuten wurde Schulze-Berge am Ende Neunte bei den Damen. Es hätte noch mehr drin sein könne, wäre da nicht ein ordentliches Stück Kopfsteinpflaster gewesen, dessen Länge sie wohl falsch einschätzte. Bei dem Versuch, darüber hinwegzurollen, verlor Schulze-Berge an viel Geschwindigkeit und hatte danach Mühe wieder an ihre Windschattengruppe heranzufahren. Ihr Endergebnis konnte sich trotzdem sehen lassen, denn sie hatte am Ende weniger als drei Minuten Rückstand auf die Siegerin, Katja Ulbrich, die mit einer Zeit von 16:55 min ins Ziel kam. Bei den Männern stellte der für das Rollerblade-World-Team fahrende Franzose Ewen Fernandez einen neuen Streckenrekord von 14:17 min auf.

Schulze-Berge und der Steimbker Harald Richter traten am nächsten Tag bei einem Halbmarathon an, der im Rahmen des X-Races ausgetragen wurde. Dort gesammelte Punkte werden auf die Teamwertung Nordliga und die Einzelwertung Norcup angerechnet.

Zunächst gingen die Damen auf der sehr kurvigen und windigen Strecke des Spreewaldringes in Waldow, einer Outdoor-Kartbahn, an den Start. Nach acht kräfteraubenden Runden erreichte Schulze-Berge mit ihrer Teamkollegin Martina Smutek in einer Zeit von 43:47 min das Ziel, was für die beiden zu Gesamtrang 14 reichte. In der Alterklasse W40 kamen sie gar auf Platz drei. „Das muss man auch erst einmal schaffen“, freut sich Schulze-Berge. In dieser Wertung gewann die gleichaltrige Claudia Pechstein mit 38:13 min. Schulze-Berge dazu: „Das war schon ein schickes Gefühl, mit dieser Weltklasseathletin auf dem Podium zu stehen.“ Den Gesamtsieg bei den Damen holte sich auch hier Katja Ulbrich, die nach 38:03 min über die Ziellinie rollte.

Bei den Männern hielt Harald Richter von Anfang an in einer Gruppe mit mehreren M50-Skatern mit, konnte das Tempo locker mitgehen und Führungsarbeit leisten um schnell unterwegs zu sein. Der sehr gut vorbereitete Steimbker gewann seine Altersklassenwertung M70 in recht guten 42:33 min, mit über zwei Minuten Vorsprung auf Europameister Reiner Rudolph aus Celle. Sieger bei den Männern wurde auch hier wieder der Gewinner das Vortages, Ewen Fernandez, in 31:23 Minuten.

Harald Richter, hier an Position zwei im blau-gelben Dress, gewann seine Altersklasse M70. Rumpf

Harald Richter, hier an Position zwei im blau-gelben Dress, gewann seine Altersklasse M70. Rumpf

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Erstellt:
2. September 2019, 12:48 Uhr
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