Auch die Bewohner des „La Vie“ in Nienburg haben Behelfsmasken bekommen. Foto: GfI

Auch die Bewohner des „La Vie“ in Nienburg haben Behelfsmasken bekommen. Foto: GfI

Nienburg 28.04.2020 Von Die Harke

Schutz dank vieler helfender Hände

Gesellschaft für Integration erhält zahlreiche selbstgenähte Behelfsmasken

Viele Helferinnen und Helfer haben ermöglicht, dass die Gesellschaft für Integration (GfI) jetzt über Behelfsmasken verfügt.

Seit Wochen ist der Bedarf an Schutzmaterial gegen eine Ausbreitung von Covid 19 hoch. Trotz aller Bemühungen der GfI für ihre Bewohner mit Behinderung in den Wohngemeinschaften, betreuter Personen in eigener Wohnung wie auch für Mitarbeitende zügig ausreichenden Mundschutz zu bekommen, ist die Beschaffung immer noch äußerst schwierig.

Doch innerhalb kurzer Zeit konnte mit Unterstützung von vielen fleißigen Händen in den vergangenen Wochen selbstgenähte Behelfsmasken angefertigt werden. Ein Teil der Masken wurde mit den Bewohnern unter Anleitung von Mitarbeitern hergestellt, ein anderer Teil von Mitarbeitenden selbst, um zeitnah den Bedarf decken zu können.

Verschiedene Helferinnen und Helfer aus Rehburg, Loccum, Stolzenau, Wietzen und von anderen Orten unterstützen noch immer die Produktion der selbstgenähten Behelfsmasken ebenso aktiv.

Das notwendige Stoffmaterial und Zubehör musste nicht alleine nur durch Zukauf besorgt werden. Öfter stammt das Material ebenso aus der eigenen Häuslichkeit der Helfenden oder von Mitarbeitenden der GfI.

Jeder Baumwollstoff als Stoffrest, aussortierte Bettwäsche oder etwa auch Stoffservietten wurden zu Masken mit verschiedenen Schnitten gefertigt. Durch eine großzügige finanzielle Spende vom Lions Club Stolzenau ist die Aktion der GfI zusätzlich überhaupt mit ermöglicht worden.

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Erstellt:
28. April 2020, 18:35 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 38sec

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