er Hyundai traf den Mitsubishi an der Beifahrerseite, die beiden Unfallwagen verfehlten dabei knapp einen dritten PKW. Foto: Thiermann

er Hyundai traf den Mitsubishi an der Beifahrerseite, die beiden Unfallwagen verfehlten dabei knapp einen dritten PKW. Foto: Thiermann

Hoya 01.08.2020 Von Marion Thiermann

Sechs Verletzte nach Kollision in Hoya

Eine Person schwer verletzt – Kinder beteiligt

Bei einer Kollision am Freitagabend in Hoya sind sechs Verkehrsteilnehmer verletzt worden, unter ihnen befanden sich auch Kinder. Ein Fahrzeuginsasse wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Sirenen und Meldeempfänger alarmierten um 17.47 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Hoya und Bücken sowie Polizei und Rettungsdienste zu einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung „Auf dem Kuhkamp“/L 331 in Hoya.

Da sich die erste Meldung, eine Person sei im Fahrzeug eingeklemmt, nicht bestätigte, konnte die Feuerwehr Bücken ihre Anfahrt abbrechen.

Laut ersten Polizeivermutungen soll ein Mitsubishi mit zwei Insassen von der L 331 aus Richtung Schierholz gekommen sein. Dabei übersah der Fahrer des Mitsubishis vermutlich beim Überqueren der Kreuzung einen vorfahrtberechtigten Hyundai mit vier Insassen aus Hoya Richtung Mehringen fahrend.

Beim Zusammenstoß der beiden Kleinwagen wurde ein dritter PKW, der aus der Deichstraße kam und am Stoppschild stand, knapp verfehlt. Die 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr betreuten die Unfallbeteiligten bis zum Eintreffen weiterer Rettungswagen und Notärzten und sicherten die Unfallstelle ab. Außerdem schoben sie die beschädigten Kleinwagen bis zum Abtransport durch Abschleppwagen zur Seite und reinigten die Kreuzung von Fahrzeugteilen.

Die Kreuzung war wegen der Unfallaufnahme und den vielen Rettungsfahrzeugen für gut eine Stunde voll gesperrt, allein die Fahrzeuge aus Mehringen kommend konnten Richtung Schierholz umgeleitet werden.

Ein Fahrzeuginsasse kam schwer verletzt, die weiteren fünf Beteiligten, darunter zwei Kinder mit leichten bis mittleren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser.

Da mit mehr als fünf Verletzten ein sogenannter „Massenanfall von Verletzten“ bestand, machten sich auch drei Mitglieder des Kriseninterventionsteam des Landkreis Nienburg/Weser einen Überblick der Lage, zu dessen Aufgabengebiet auch die Betreuung der Opfer, deren Angehörigen und der Einsatzkräfte gehört.

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Erstellt:
1. August 2020, 09:39 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 52sec

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