Auch die medizinische Erstversorgung, hier die Wiederbelebung, wurde in das Übungsszenario eigebaut. Feuerwehr

Auch die medizinische Erstversorgung, hier die Wiederbelebung, wurde in das Übungsszenario eigebaut. Feuerwehr

Nienburg 25.11.2016 Von Feuerwehr

Sehr realistische Bedingungen

Feuerwehren übten auf dem Nienburger BASF-Werksgelände / Übungsbeobachter sind zufrieden

Zahlreiche Anwohner wurden aufgeschreckt, als am Donnerstag gegen 17.30 Uhr viele Feuerwehrfahrzeuge auf das Werksgelände 2 der BASF an der Großen Drakenburger Straße 133 in Nienburg fuhren. Hierbei handelte es sich um eine gemeinsame Übung der [DATENBANK=730]Werkfeuerwehr Industriepark Nienburg[/DATENBANK] und der [DATENBANK=4121]Ortsfeuerwehr Nienburg[/DATENBANK], teilt Feuerwehr-Pressesprecher [DATENBANK=752]Marc Henkel[/DATENBANK] mit. Als Ausgangsszenario wurde angenommen, dass es in einem Lagerbereich zu einem Brandausbruch gekommen war. Durch die starke Rauchentwicklung in dem Übungsbereich hatten zwei Mitarbeiter nicht mehr den Weg ins Freie gefunden und galten als vermisst.

Übungsszenario mit zwei vermissten Personen

Gemäß des Notfallplanes wurde die zuständige Werkfeuerwehr alarmiert. Aufgrund der Gebäudebegebenheit und der starken Rauchentwicklung entschied sich der Einsatzleiter der Werkfeuerwehr die Ortsfeuerwehr Nienburg, die Einsatzleitung Ort der Stadtfeuerwehr Nienburg sowie zwei SEG-Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) hinzu zu alarmieren. Zur Versorgung der rund 70 Einsatzkräfte wurde der Versorgungszug Wietzen eingesetzt.

Höchste Priorität hatte für die ersten Einsatzkräfte am Übungsort die Rettung der beiden vermissten Personen. Dieses geschah Hand in Hand zwischen der Werkfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr. Nach nur kurzer Zeit wurden die Mitarbeiter gefunden und ins Freie gebracht. Dort mussten sich weitere Einsatzkräfte um die medizinische Versorgung kümmern – ein eingebautes Übungsszenario, welches durch Mitglieder des ASB als Übungsbeobachter überwacht wurde.

„Klar seien auch kleinere Fehler gemacht worden, aber um diese aufzudecken sind Übungen da“

Für die Einsatzkräfte, die zur Brandbekämpfung eingesetzt wurden, hatte die BASF der Übung eine besondere Überraschung. Eigens für diese Übung wurde eine Brand-Simulationsanlage aufgestellt, so dass dort unter realistischen Bedingungen Brände bekämpft werden mussten.

Gegen 19 Uhr waren die gesetzten Ziele erreicht und das Signal zum Übungsende wurde gegeben.

„Übungsbeobachter der Feuerwehrschiene, des ASB Rehburg und auch der BASF-Werkleitung waren von den gezeigten Leistungen und der guten Zusammenarbeit der Feuerwehren beeindruckt. In der ersten Übungsnachbesprechung betonten alle Beteiligten gleichermaßen die gute und professionelle Arbeit. Klar seien auch kleinere Fehler gemacht worden, aber um diese aufzudecken sind Übungen da“, hieß es abschließend.

Bei der Brandsimulationsanlage konnten die Einsatzkräfte unter realen Bedingungen ihr Können zeigen. Feuerwehr

Bei der Brandsimulationsanlage konnten die Einsatzkräfte unter realen Bedingungen ihr Können zeigen. Feuerwehr

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Erstellt:
25. November 2016, 21:00 Uhr
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