22.09.2013

Seit 20 Jahren auf der Bühne

Jubiläumskonzert: Adjudgement tritt am Sonnabend beim Burn-Out-Festival auf

Steimbke. Insbesondere in heutigen Zeiten ist das Musikgeschäft besonders schnelllebig. Bands gründen sich, nehmen Titel im Studio auf, absolvieren Live-Auftritte und trennen sich nach einiger Zeit wieder - aus den unterschiedlichsten Gründen. Um so bedeutender ist es, wenn sich eine Gruppe findet und viele, viele Jahre gemeinsam musiziert. Die Band Adjudgement feiert in diesem Jahr 20-jähriges Bühnenjubiläum. Im Jahr 1993, damals hieß die Combo noch „Proud Juice“, heizten die jungen Musiker dem Publikum mächtig ein. Anlässlich des Nienburger Altstadtfestes war in der Weserstraße eine kleine Bühne aufgebaut. Schon damals begeisterten die Vollblutmusiker mit ihrem „Oldschool-Hardcore“ das Publikum. Und das wollen Marc Brodowski (Gesang) Markus Henke (Gitarre), Wilko Brodowski (Bass) und Ruven Brodowski (Schlagzeug) auch in diesem Jahr wieder tun. Am Altstadtfest-Sonnabend um 21.15 Uhr ist Adjudgement live auf der Bühne der Rockinitiative Nienburg zu erleben. Und das gar nicht weit von dem Ort, an dem alles anfing. Das Burn-Out-Festival der Rock-Initiative findet direkt an der Weser unterhalb der Fußgängerbrücke statt.

Und im runden Geburtstagsjahr gibt es nicht nur die neue CD „Bis hier hin… und weiter“, die pünktlich zum 28. September erscheint, sondern auch eine bedeutende Personalie. Anna Brodowski, Schwester von Marc und Ruven und Cousine von Wilko, ist im April dieses Jahres in die Band eingestiegen und gibt neben Bruder Marc mit ihrem Gesang der Hardcore-Formation eine ganz individuelle musikalische Farbe. „Es macht wirklich sehr viel Spaß, und bin ich einfach nur stolz, in dieser Band singen zu dürfen“, stellt Anna Brodowski heraus. Am Altstadtfest-Sonnabend wird Anna, nach einem Generalprobenkonzert in Halberstadt, ihre Premiere geben und das Bühnenjubiläum mitgestalten.

Doch was bedeutet es, 20 Jahre lang gemeinsam zu musizieren? „Das ist wirklich eine lange Zeit. Mehr als die Hälfte meines gesamten Lebens habe ich mit den Jungs Musik gemacht. Die Band war und ist immer dabei, und jeder geht in seiner Rolle auf. Das ist einfach klasse“, resümiert Sänger Marc Brodowski. „Die Band ist ein Teil vom Leben, mit allen Höhen und Tiefen“, betont Gitarrist Markus Henke. Schlagzeuger Ruven Brodowski sieht das langjährige gemeinschaftliche Musizieren insbesondere als Konstante und als Möglichkeit der Selbstverwirklichung: „Wir haben immer versucht, unser eigenes Ding zu machen.“ Für Bassist Wilko Brodowski steht das Komponieren und der Ausgleich zum Alltag im Vordergrund. „Ich habe viele Hobbys, aber dieses habe ich in den vergangenen Jahren am liebsten gemacht.“

Nach mehr als 500 Auftritten in Deutschland und in Europa, mehreren CD-Aufnahmen sowie der Produktion eines professionellen Musikvideos zählt Adjudgement zu den bekanntesten Größen in der Szene. Und an einen Auftritt können sich die Musiker besonders erinnern: Das Konzert in Bratislava, mit direktem, ebenerdigem Kontakt zum Publikum und subtropischen Temperaturen im Saal.

Die neue, selbst produzierte und von Jens Schwanbeck abgemischte CD „Bis hier hin… und weiter“ erscheint pünktlich zum Konzerttag, 28. September, und ist vor, während und nach dem Gig erhältlich. Schlagzeuger Ruven erklärt: „Das Besondere ist, dass viele Texte in Deutsch verfasst sind. Wir haben einen ganz neuen Adjudgement-Sound kreiert, denn mit unserer neuen Sängerin Anna ist unsere Musik facettenreicher geworden. Wir haben viele prägnante Impulse umgesetzt. Man kann schon sagen, wir sind punkiger und rockiger geworden.“ DH

Weitere ausführliche Informationen sind unter www.adjudgement.de erhältlich.

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Erstellt:
22. September 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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