Am morgige Sonntag ist erster Advent. Foto: abasler - stock.adobe.com

Am morgige Sonntag ist erster Advent. Foto: abasler - stock.adobe.com

Landkreis 28.11.2020 Von Holger Lachnit

Sich die Freude nicht nehmen lassen

Am Sonntag ist der erste Advent. Für viele Menschen – nicht nur für Christen – beginnt damit die Einstimmung auf das Weihnachtsfest. In diesem Jahr werden wir wegen Covid-19 eine ganz besondere Adventszeit haben: Manche sind in Quarantäne und haben zwei Wochen lang keinen Kontakt zu anderen Menschen. Andere vermissen die gewohnten jährlichen Rituale, wie das gemeinsame Gänseessen mit Freunden oder die Weihnachtsfeier im Betrieb.

Doch sollte auch in Coronazeiten nicht vergessen werden, dass die Adventszeit eine Zeit der Freude, der Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest ist. Und diese Freude sollten wir uns auch vom Virus nicht nehmen lassen.

Jeder kann sich einen Adventskranz in seine Wohnung holen. Wem das zu aufwendig ist: Selbst ein Teelicht verbreitet eine entspannte Stimmung. Wenn es den Glühwein oder Kinderpunsch nicht auf dem Weihnachtsmarkt gibt, kann man ihn auch in der heimischen Küche aufwärmen. Dazu ein paar selbst gebackene (oder gekaufte) Plätzchen und ein gutes Buch – und schon kann man für ein paar Stunden dem Corona-Alltag entfliehen. Am besten bei sanfter Berieselung mit Liedern zum Advent wie „Macht hoch die Tür“ oder „Tochter Zion“. Aber selbstverständlich sind auch kitschige Stücke erlaubt ...

Und nach den neuesten Beschlüssen von Bund und Ländern ist ja auch ein Weihnachtsfest in größerem Kreise wieder möglich. Somit haben wir also gute Gründe, voller Vorfreude in die bevorstehende Adventszeit zu starten. Aber dabei bitte immer an die Abstands- und Hygieneregeln denken.

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Erstellt:
28. November 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 45sec

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